Ich Bin Transgender

Ich habe hier meine Geschichte wer ich bin und wie ich zu mir gefunden habe

mal aufgeschrieben.

wenn es euch interessiert liest es euch durch,

wenn nicht einfach ignorieren

Eure Christiane

Meine Geschiche

Ich wurde 1964 als Sohn eines Friseurmeisters und einer Sekretärin, als drittes Kind geboren. Ich wuchs mit einer Drei Jahre älteren Schwester auf. Meinen Bruder lernte ich nie kennen, er starb schon lange vor meiner Geburt.


Ich möchte hier meine Geschichte erzählen, dabei muss ich aufpassen dass ich erträumte Wünsche und Realität nicht vermische, denn ich möchte euch nur diese Erlebnisse mitteilen, die wirklich real waren. Einige Erinnerungen sind wie eingebrannt und andere kamen beim schreiben wider.
Was mir selbst auffiel, das die positiven Erinnerungen den negativen dominieren, was ihr hier List ist alles so in meinen Leben so geschehen.


Wir wohnten in einer Großen Siedlung, direkt vor unserem Haus war eine Große Holzbaracke die als Not Kirche diente und der Kindergarten war auch in dieser Barrage.
Eine einzige Erinnerung habe ich zu diesem Kindergarten, es wurde für die Eltern und Großeltern eine Aufführung einstudiert.
Es ging um das Lied Amsel, Drossel, Fink und Star ich musste ganz vorne stehen und ein Gedicht aufsagen , als Kostüm hatte ich weise Strumpfhosen und ein hellblaues Kleidchen an daran waren Flügel angenäht , einige der Besucher lobten mich, meine kleine das hast du Prima gemacht, sie dachten ich sei ein Mädchen , trotz kurze Haare sah ich in diesen Kostüm wie ein Mädchen aus.

Und fand es auch toll, als Mädchen bezeichnet zu werden.
Das waren auch schon die Erinnerungen an meine Zeit im Kindergarten,
nun ging es zur Schule, die auch direkt in der Siedlung war.

Auch diese war eine Große Holz Barrage die als Behelfsschule diente, die neue Schule wurde erst
gebaut. Sie war dann auch zum Beginn der zweiten Klasse fertig.

Ich kann mich noch an einen Tag erinnern, den ich nie vergessen habe, es lag Schnee und direkt nach der Schule liefen wir nachhause und zogen uns um und raus in den Schnee. Ich hatte anscheinend noch keine gescheiten Winterschuhe, nach kurzer Zeit waren meine Füße nass und kalt so dass sie weh taten, so lief
ich nachhause. Wollte aber unbedingt wieder raus , meine Oma zog mir eine Strumpfhose an,
eine Hose darüber, nun war das Problem das ich keine Schuhe mehr hatte die für den hohen Schnee geeignet waren, meine Oma entschied das sie mir ein paar braune geschnürte Lederstiefel, die mir fast bis an die Knie gingen, von meiner Schwester , über die Hose anzog. jeder sah, das ich Mädchen Stiefel an hatte, was mir nichts ausmachte im Gegenteil ich fühlte mich richtig wohl wenn mich jemand als Mädchen verwechselt hatte, Ich fühlte mich in diesen Stiefel richtig toll,
Ich hätte die am liebsten nicht wider ausgezogen.

Doch das legte sich schnell,

Meine erste Negative Erfahrung

Den als meine Mutter nachhause kam, stritten mein Vater und meine Mutter, ich bekam mit das es um mich ginge und das meine Oma mir die Mädchen Stiefel anzog. Da begriff ich das erste Mal, dass es was Böses ist wenn ein Junge Mädchen Sachen anzieht.


Nun die Jahre vergingen so, ich zog von nun an, nur noch heimlich Sachen meiner Schwester an
Ich hatte das Glück das meine Eltern beide berufstätig waren und meine Schwester und ich Schlüsselkinder waren.
So kam es öfters vor das ich alleine zuhause war und wusste das meine Schwester erst später nachhause kam. Zog ich von ihr Kleider an und spielte mit ihren Puppen, Leider fand ich nie den Mut mich mitzuteilen, was mit mir nicht stimmte das ich lieber ein Mädchen sein möchte , zu tief steckte in mir dieser Streit meiner Eltern wegen den Stiefel die ich anhatte.
Ab und zu versuchte ich, beim Kaufen neuer Schuhe oder auch Kleidung meiner Mutter mitzuteilen dass ich lieber ein paar Mädchen Schuhe haben wollte. Was meine Mutter dann, direkt mit, die sind nur für Mädchen, abtat und du bist ein Junge. Willst du ausgelacht werden jungen ziehen sowas nicht an.

In Mädchenkleider gesteckt

Eines Tages beim Einkaufen , fragte eine andere Frau meine Mutter ob sie mir mal ein Kleid vorhalten dürfe, ich wäre genau so Groß und schmal wie ihre Enkelin und sie würde gerne mal sehen wie das Kleid aussehe, Da sagte meine Mutter was, was ich nie vergaß „ja klar kein Problem“ anziehen
könne Ichs ja auch mal , eh ich mich versah zog sie mir dieses Kleidchen an, nun unterhielten sie sich was für Schuhe am besten darauf passen würden , ich musste meine Hose darunter ausziehen, ich hatte eine hellblaue Strumpfhose an, ja Jungs hatten früher noch Strumpfhosen an. Nun zog ich ein paar Mädchen Schuhe nach dem anderen an, soviel Spaß und Glücksgefühle hatte ich noch nie zuvor Es war ein Pinkes Kleidchen, durch die hellblaue Strumpfhose und weisen Ballerina sah ich wie ein Mädchen aus, die beiden Frauen waren sich einig dass es so am besten passen würde. Ich drehte mich links und rechtsrum vor dem Großen Spiegel, was ich da sah gefiel mir sehr gut, da hörte ich das die Frau sagte „ihrer Tochter gefällt es auch merkt man ,das sie sich darin wohl fühlt“! Nun schaute meine Mutter mich an, ich merkte, so wie sie mich anschaute das ich einen Fehler gemacht hatte, dass es ihr nicht gefiel, dann fragte ich sie auch
noch ob ich das Kleid und die Schuhe bekommen würde. Sie sagte, nun zu der Frau „das ist nicht meine Tochter das ist mein Sohn“, diese Frau kam zu mir und bedankte sich bei mir gab mir einen Kuss auf den Backen und meinte das ich ein hübsches Mädchen abgeben würde. Auf der einen Seite stolz und aus der anderen seit war ich traurig etwas falsch gemacht zu haben. Nun musste ich alles wieder ausziehen und meine jungen Hose und Schuhe wider an. Auf meine Frage bekam ich keine Antwort.


Meine Mutter hatte nie begriffen was in mir vorging, gut ich hab’s ja auch nie gesagt was ich wollte, ich war viel zu feige gewesen.


Meine Eltern hatten immer öfters Streit, oft ging es um uns Kinder, was mich immer wieder davon abhielt mich zu, outen wie man das heute nennt. Meine Mutter schrie einmal das sie sich umbringen würde das sie es so satt hätte, mein Vater öffnete die Balkon Tür, (wir wohnten im 9 Stock) und schrie sie an „dann
mache es doch“, ein anderes Mal flog ein Aschenbescher oder eine Vase durch das Zimmer , in meinen Gedanken gab ich mir die Schuld für alles dies. Ich war ein schlechtes Kind, dachte ich zu dieser Zeit.

Die Scheidung meiner Eltern

1973 war es dann soweit, der Streit meiner Eltern eskalierte und sie Liesen sich scheiden,
Meine Schwester damals 12 Jahre alt ging zu meinen Vater der mit meiner Oma zusammen wohnte. Ich war gerade 9 Jahre alt und musste mit meiner Mutter mit.

Schon damals log sie mich an, sie erzählte mir das wir beide alleine wohnen würden, es verging noch keine einzige Nacht in der neuen Wohnung, da schlief ihr Freund Armin den sie später heiratete, bei uns. Mit ihm wurde ich nie richtig warm, er war ein herzloser eiskalter Mensch nur auf sich selbst fixiert. Ich war für ihn wohl das lästige Mitbringsel seiner neuen Frau, zu seinen eigenen beiden Söhnen hatte er auch lange, keinen Kontakt.
Nach der Scheidung lebt ich nun mit meiner Mutter, leider kann ich nicht sagen das Sie mir die Liebe zukommen ließ, wie ich es erwartet hatte, ihr war ihre Karriere beziehungsweise der Drang danach Reich zu werden im Vordergrund, was sie auch zum Ende hin geschafft hatte für mich war meine Mutter eine Frau die hoch auf einem Thron saß und nur schwer zu erreichen war. Ich liebte meine Mutter aber die Liebe wurde nach meinem Gefühl nie richtig zurückgeben. Klar sie kümmerte sich um mich aber meine Probleme hatte sie nie erkannt.


Wenn ich krank war brachte sie mich zu Arzt.
bei jedem Arztbesuch bei dem ich untersucht wurde erhoffte ich, dass der Arzt endlich feststellte dass, was mit mir nicht stimmt, dass es ein Fehler war mich als jungen einzustufen. Dass der Arzt ihr sagt ich wäre ein Mädchen.

Nach jedem Arztbesuch war ich so deprimiert dass ich tagelang in mich zurückgezogen war.
Meine Schwester, hatte als sie bei uns zu Besuch war verschiedene Kleidungsstücke vergessen Darunter war auch ein Anzug, eine Art Badeanzug oder Freizeitanzug der gelb mit Orangen streifen war, ein Einteiler mit kurzen Armen und Beinen und auch ein schmaler roten Gürtel und war eindeutig zu
erkennen dass es ein Mädchen Kleidung Stück war. Dieses Teil lag lange bei uns zu Hause herum irgendwann fragte meine Mutter meine Schwester ob ich’s mitbringen sollen dann meinte sie nein du kannst es wegwerfen das ist mir zu klein, ich nahm es und legt es in meinen Schrank.
kann mich dran erinnern dass ich dieses Teil, zu Hause öfters an hatte auch während meiner Mutter zu Hause war auch spielte ich ab zur mit einer Perücke von ihr aber so zeigte ich mich nur meiner Mutter. Sie hattest auch irgendwann mal gesagt „du die sieht aus wie ein Mädchen“ aber das war’s auch schon. Mehr
wurde dazu nichts gesagt sie merkte es nicht oder wollte es nicht merken. Ich hatte ein paar Stiefel die meine Schwester weggeworfen hatte da sie ihr zu klein waren , dies hatte ich mir direkt geschnappt und versteckt , es waren dunkel rote Stiefel mit einem Blocksatz ca. 4 cm hoch ich liebte diese Stiefel
und an einem Abend ich war alleine mit meiner Oma , zog ich sie mir heimlich an und ging im Schutze der Dunkelheit nach draußen ich hatte sie unter meiner Hose , draußen steckte ich meine Hose hinein , so lief ich einige Zeit voll zufrieden draußen herum

Am nächsten Morgen sollte ich unten beim Bäcker Brötchen holen gehen, ich zog die Stiefel wider an, diesmal wieder unter der Hose und ging zum Bäcker, kaufte dort die Brötchen, eine andere Kundin meinte, wär das kleine Mädchen sei und zeigte auf mich und fragte wie ich Heise, ich antworte Chris, und ging heim. Ich wusste dass ich ertappt war aber keiner sagt was zu meiner Oma oder Vater.
Im Winter durfte ich mit in den Ski Urlaub im Sommer wurde ich aber abgeschoben.


Mein Winterurlaub in Graubünden

An einen dieser Winter Urlaube hab ich auch noch ein Erlebnis das ich nie vergessen hatte, der Gedanke dass ich ein Mädchen sein wollte war ja allgegenwärtig, nur keiner Außer mir selbst wusste dies.
Ich tollte mit den Kindern im Schnee herum, die Tochter der Familie bei der wir die Ferienwohnung gemietet hatten. Claudia und war wie ich 10 Jahre alt, sie spielte immer mit mir. ich war im Urlaub immer öfters bei ihr und ihrer Familie, wie bei meiner Mutter und Stiefvater, was ihnen gut gefiel so konnten
sie machen was sie wollten, und fuhren öfter irgendwo hin.
Mit den Eltern von Claudia natürlich abgesprochen, Diese hatten mich gerne und es war kein Problem gewesen, An einem Tag, kamen wir wieder rein und wir waren klatsch nass, meine Eltern waren mal wieder auf Achse und es war natürlich abgesperrt so kam ich nicht an meine Sachen, da ich aber aus den Nassen Sachen raus musste, sagte die Mama von Claudia das wir uns ausziehen sollten und ab in die heiße Badewanne, danach sagte sie, ich solle mit Claudia in ihr Zimmer gehen und sie solle mir was von ihr zum Anziehen geben, wir hatten beide Pinke Bademäntel an. Im Zimmer von Claudia gab sie mir von ihr Mädchen Unterwäsche, einen Schlüpfer, es sah aus wie meine nur das er aus weicher Baumwolle und weis mit Roten Herzchen drauf waren, auch hatten sie keinen Schlitz vorne, diese waren viel angenehmer zu tragen wie meine , sie gab mir ein Unterhemd das passen zum Schlüpfer war mit zwei dünnen Träger und etwas spitze vorne oben an der Brust. Auch dies fühlte sich toll an, nun noch eine dünne Baumwolle Strumpfhose die auch viel weicher wie meine waren. Ein Rollkragen Pullover der so weich war das ich mich in ihn hineinkuschelte, nun schaute sie mich an und meinte ein Rock oder Kleid möchtest du ja wohl nicht anziehen. Sie merkte es wohl wie ich sie ansah, doch ich will, sagte ich in meinen Gedanken, Sie drehte sich um und zog einen roten Latz Rock aus ihrem Schrank , diesen hielt sie mir hin, nun ging mir durch den Kopf, hast du das laut gesagt? oder doch nur gedacht. Ich zog ihn an und war im siebten Himmel , es fühlte sich gut an ein Kribbeln lief durch meinen Körper, das ich damals nicht zuordnen konnte, wir spielten so eine Weile in ihrem Zimmer , bis ihre Mutter uns rief wir sollen was essen und trinken kommen. Ihre Mutter schaute mich an, sie meinte ich sehe gut aus ob ich es freiwillig angezogen hatte, sie schaute Claudia vorwurfsvoll an, alles gut sagte ich. Wir spielten den ganzen Nachmittag , mit ihrer Mutter ein Brettspiel was viel Spaß machte, meine Eltern wollten gegen 21 zuhause sein , doch sie riefen schon um 17 Uhr an und fragten Claudias Mutter, ob ich eventuell über Nacht bei Ihnen bleiben könne sie wären Geschäftlich eingeladen worden , und kämen erst den nächsten Abend zurück ob das gehen würde , sie meinte nur alles ok die Kinder spielen hier, Chris ist ganz brav und so lieb das ich für immer bleiben dürfte, scherzte sie.

Meine Mutter hatte noch bedenken da ich ja nicht an meine Kleider ran Kämme aber das wäre auch kein Problem, sie sollten unbesorgt sein, Chris ist gut unter. Ich freute mich natürlich tierisch, so konnte ich noch länger in den Mädchenkleider bleiben und mich wohlfühlen.


Der Einkauf

Gegen 17 Uhr meinte Claudias Mama das wir noch Einkäufen gehen müssten, sie schaute mich an und fragte ob ich so mitgehen wollte, Claudias antworte direkt, ja will er, dabei schaute sie mich fordernd an, ja ist ok antwortete ich .Ein lautes „JA“ war von Claudia zu hören. Sie gab mir braune Lederstiefel die mir bis zu den Knien gingen , ich erinnerte mich an die als ich klein war und zog sie an , es fühlte sich toll an , nun noch eine Pinke Daunenjacke eine Weise Mütze und Handschuhe gab Claudias Mutter mir . Mit der Frage ob es wirklich in Ordnung sei in der Mädchenkleidung zu gehen, ich schaute sie ohne was zu sagen an und umarmte sie. Das war für sie das ok und meine „dann los Mädels ab zum Auto“. Es war ein toller Abend erst kauften wir die benötigten Lebensmittel, danach gingen wir nur so von Laden zu laden, am schmuckstand meinte Cordula das die Ohrringe mir bestimmt gut stehen würden, das. Sind Stecker und ich hab keine Löscher gab ich zur Antwort, sie meinte das könnte man doch schnell ändern , doch ihre Mutter meinte sie würde es mir gerne bezahlen aber das ginge zu weit ich sei ein Junge und das meine Eltern bestimmt was dagegen hätten , sie meinte nur wenn du mein Kind währst bekäme ich sie sofort wenn ich sie mir wünschen würde. Claudias Mama merkte an einem Tag mehr wie meine Mutter
meinem bisherigen Leben. Wir gingen noch in einen Laden und tranken Ovomaltine das war der
Schweitzer Kakao. Zuhause angekommen spielten wir noch bis zum Bett gehen verschieden Brett
Spiele. Dann sollten wir uns Bettfertig machen , Claudia zog einen Schlafanzug an weiß mit Blümchen drauf und mir hielt sie auch einen hin ich schaute an ihr vorbei , in der Kommode lagen Nachthemden , sie drehte sich um und schaute in die Kommode , „a sie möchte ein Nachthemd tragen“ , sie legte den Schlafanzug wider auf seinen Platz und gab mir ein Rosa Nachthemd mit weisen Punkten darauf das ich dann auch gleich anzog. Wir kuschelten uns zusammen ins Bett und sprachen noch ein bisschen über
unsere Erlebnisse. Sie schaute mir in die Augen und fragte mich wieso ich freiwillig die Mädchen Sachen tragen würde. Mir schossen die Tränen in die Augen und sagte nur weil es mir Spaß machen würde. Dann schlief ich ein.
Am nächsten Morgen wachte ich auf , Claudia schlief noch fest ich stand auf ging raus wo schon Claudias Mama am Werken war, sie meinte da ist aber eine süße Maus früh wach , komm setz dich hier hin, sie gab mir eine Ovomaltine und setzte sich neben mich, und schaute mich an.
Dann Kamm die Frage, möchtest du ein Mädchen sein , ich schaute sie mit großen Augen an und schon liefen mir die Tränen wider die Backen herunter, weiß deine Mama was davon , nein sagte ich und bitte sag ihr auch nichts davon, bitte bitte bettelte ich sie an . Mein Stiefvater würde mich nie verstehen er würde mich wahrscheinlich in ein Internat nur für jungen abschieben, das ein Mann aus mir wird. Und meine mam hat es bis heute nicht gemerkt oder merken wollen sagte ich zu ihr, sie versprach mir dass sie nichts sagen würde und es mir überlassen würde, wenn ich bereit dazu sei.
So nun genug Tränen geflossen meinte sie und Wichte sie mir aus dem Gesicht, heute darfst du noch du sein.
Inzwischen Kamm, mit verschlafenen Augen auch Claudia aus ihrem Zimmer und meinte nur morgen, wir beide erwiderten mit guten Morgen und lachten. Sie gab mir aus Claudias Schrank frische Wäsche und Strumpfhose , Pulli und einen Schnee weisen Ski Overall , weiße Mütze und Handschuhe mit rosa
daran , so gingen wir Ski fahren , ich musste noch die Ski Schuhe von Cordula ausprobieren , die vom letzten Jahr passten mir wie angegossen , Claudias Vater suchte noch ein paar Skier und Stöcke raus nun gingen wir zusammen an den Lift und fuhren mit der Gondel hoch.
Ich hatte zwar schon ein paar Mal probiert zu fahren aber an diesen Tag lehren ich das erste Mal richtig Ski zu fahren , was mir viel Freude machte , Claudia und ich jagten uns gegenseitig und so verging der Tag wie im Flug. Auf dem Nachhauseweg, lobte mich Claudias Vater dass ich unheimlich schnell gelernt
hätte Ski zu laufen. Ich wäre ein Naturtalent. Gegen Abend musste ich wider meine eigenen Sachen anziehen Claudias mam hatte sie am Tag zuvor schon gewaschen und bereits Morges fertig, sie hatte
aber gemerkt das ich viel lieber die Sachen von Claudia tragen wollte. Claudia und ihre Eltern hielten ihr Versprechen und sagten meinen Eltern kein Wort davon.
Ich bedanke mich mit einen herzlichen Kuss auf die Wange von Claudia und bei ihrer mam sie drückte mich und sagt mir ins Ohr, ich wollte du wärst meine Tochter.

Ich musste stark an mir arbeiten das ich nicht wider in Tränen ausbrach, was ich auf keinen Fall vor meiner Mutter und meinen Stiefvater wollte, Im Nachhinein, weiß ich nicht was besser gewesen wäre, das meine Eltern es erfahren hätten oder nicht, da war ja auch noch zuhause mein andere Familie meine Oma, Vater und Schwester die auch nichts davon Wussten.

Neue Schule durch die Scheidung

Auch Musste ich , durch den Umzug die Schule wechseln , was für mich ein großes Problem war keinen einziges Kind zu kennen, keinerlei halt zu haben , in der neuen Klasse . Ich wurde zum Außenseiter, ich verstand mich mit den Mädchen der Klasse am besten auch stand ich ständig in den Pausen, bei den Mädchen, die mich akzeptierten, ohne zu wissen das ich ja ein Mädchen sein wollte. Dass ich anders war merkten viele andere ich wurde, gehänselt , geschlagen schwuchtel genannt und vieles mehr , ich konnte keinen Ball werfen, und auch keinen fangen , in unserer Schule würde bei den Jungen im Sport immer Fußball gespielt , das war für mich der reinste Horror , Kaum hatte ich den Ball flog ich auch schon auf die Nase, die Mädchen machten auf der anderen Seite der Halle Leichtathletik, wie gerne hätte ich auch ein Gymnastik Anzug angezogen und mitgemacht , ich versuchte immer der zu sein der erwartet wurde , mein ganzes junges Leben war ein Schauspiel , in dem ich die Hauptrolle hatte. . Die ich nicht immer Schafte gut zu spielen.

Das Rasiermesser oder mein erstes Mal Mobbing

Einmal hatten ein paar jungen aus meiner Klasse mich nach der Schule gepackt auf den Boden geworfen und zogen mir meine Hose herunter, und entblößten mein Geschlecht, sie riefen er ist doch ein junge. das war für mich so demütigend das ich, Tränen überströmt nachhause lief. Zuhause zog ich mich aus und setzte mich in die Badewanne und lies kaltes Wasser auf mich laufen in der Hand hatte ich das Rasiermesser meines Stiefvaters, ich wollte mein Gehasstes Teil abschneiden, heulend und am ganzen
Körper zitternd, Saß ich da stundenlang. Mehr als einen kleinen Schnitt das es anfing zu bluten Schaffte ich nicht, ich sah zu wie das Blut den Abfluss herunter lief. .
Es hörte aber irgendwann auf und ich stieg aus der Wanne und legte mich ins Bett,
Was ich davon trug war eine dicke Erkältung und musste mehrere Tage das Bett Hütten, die kleine Wunde, viel niemanden auf.
Hätte ich damals den Mut gehabt, wäre ich wahrscheinlich in der Badewanne verblutet.

Pfadfinder


Mit 11 meldete meine Mutter mich bei den Pfadfinder an , zuerst hatte ich dazu überhaupt keine Lust , doch bemerkte ich das das pfadfinderheim genau dort war wo meine Oma und Vater wohnten , so konnte ich ständig zu ihnen was meiner Mutter überhaupt nicht gefiel , ich verrat ihr aber nicht immer wann ich

dort war , erst später mit 16 machte mir das Pfadfindern so richtig Spaß ich durfte einer Gruppenleiterin bei ihrer Mädchen Truppe helfen . Diese Schlossen mich alle ins Herz und war zum ersten Mal in meinem Leben in einer Gruppe voll akzeptiert, es war eine tolle Zeit. Die ich nie missen möchte, ein Dank an
Doris und Franz Joachim für die tolle Zeit.

Meine Schatz Kiste unter dem Bett

Zuhause hatte ich aber, alte aussortierte Kleider meiner Schwester in einer Kiste unter meinem Bett versteckt, die ich immer wenn ich alleine war, an zog und
darin meine Hausaufgaben machte. Irgendwann ich war glaub ich 13 oder 14 passten sie nicht mehr meine Füße und auch mein Körper wurde größer, nun musste ich mir neue suchen, im
Kleiderschrank meiner mam gab es jede Menge.

Eltern machten Urlaub

Im Sommer, musste ich wider, abgeschoben von meiner Mutter das sie 4 Wochen in Afrika Urlaub machten Konten, zu meinem Vater, was mir natürlich
gut Kamm. Nur waren keine Schulferien und ich musste in die Schule ich musste mit dem
Bus fahren , was auch kein Problem war , nach der Schule ging ich immer in unsere Wohnung , dort lebte ich mein Mädchen sein, Tag für Tag, nach der Schule aus, ich musste ja keine Angst haben das jemand nachhause kommt , Ich zog die volle Montur an von Feinstrumpfhosen Mieder meiner Mutter bis
hin zu BHs den ich ausstopfte mit Strümpfen , mein Vater war ja Frisör, und meine Mutter hatte noch ein Paar Echthaar Perücken aus dieser Zeit in ihrem Schrank , eine mit schulterlangen Haaren in rotbraun , ich hatte rotbraune Haare , und meine Mutter liebte diese Farbe deshalb hatten sie immer diese Farbe gewählt , War meine Lieblings Perücke die heute noch in meinem Besitz ist allerdings etwas kürzer wie sie damals war und , unsere Kinder haben damit ständig gespielt , was aber eine andere Geschichte ist, die ich später erzähle.

Haushaltsarbeiten


Wenn ich diese aufhatte fühlte ich mich wie ein Mädchen, machte so den Haushalt ich saugte in 8 cm hohen Stiefel meiner mam , den Teppichboden, Wichte den Staub weg und putzte das Bad. Danach machte noch meine Hausaufgaben und zog mich gegen Abend um und fuhr nachhause zu meinem
Vater. Ein paar Mal log ich auch und sagt das ich bei einem Freund übernachten würde, was damals alles noch kein Problem war, man vertraute uns und wir waren als Kinder auch den ganzen Tag draußen ohne Telefon oder GPS-Tracker, wir lebten draußen bis es dämmerte dann zog es uns nachhause.

Das erste Mal als Mädchen zuhaue raus gegangen

Auch an den Tagen als ich dann alleine als Mädchen angezogen in der Wohnung war ging ich in der Dämmerung aus dem Haus , ich hatte ein blaues knielanges Kleid an ein Trägerkleid das vorne bis unten geknöpft würde , eine Klassenkameradin hatte so ein ähnliches öfters an , deshalb Wusste ich das es
für mein Alter ok war wenn mich jemand sehen sollte dachte ich , als Schuhe hatte ich ein paar schwarze Ballerina mit Riemchen um den Fuß, an. Auch hatte ich eine Weise Feinstrumpfhose an die ich meiner Schwester gestohlen hatte, Natürlich auch die Perücke, ich hatte mir auch die Fingernägel lackiert und auch die Zehen Nägel, so ging ich dann raus Mein Spaziergang um den Weiher

Mein Spaziergang um den Tabaks Weiher 

Ein paar km entfernt hatten wir einen kleinen Weiher und ein Kleingarten Anlage , dort lief ich hin inzwischen war es schon 22 Uhr vorbei , ich dachte mir da werden nicht viele Leute rumlaufen es war mitten in der Woche , ich war
gerade um den Weiher herum hörte ich eine Gruppe Kinder die auf mich zukamen ich hatte fürchterlich Angst, das mich jemand kennen könnte oder jemand merkte das ich ein Junge sei. Meine Angst war aber total Unsinn keiner merkte was, sie begrüßen mich, einer der Jungs pfiff hinter mir her da riefen die
anderen, die ist doch viel zu alt für dich , aber süß sieht sie aus erwiderte der jung der gepfiffen hatte .
Zufrieden und stolz ging ich nachhause, setze mich noch ein paar Minuten vor den Fernseher und schaute noch etwas fern, dabei bin ich dann zufrieden eingeschlafen

Der erste versuch ich zu sein

Am Morgen wachte ich auf der Couch auf, hatte immer noch alles an, Erschrocken stand ich auf ging erst mal in die Küche mir was zu trinken machen , da mein Hals ganz trocken war, danach ging ich ins Bad auf die Toilette , was ein bisschen schwieriger war wie sonst ich musste ja erst den Mieder aufmachen dann die Miederhose herunterziehen nun Kamm die Strumpfhose dann der Schlüpfer, nun konnte ich endlich meine Sache erledigen , wie ich so da Sitze überlegte ich ob ich so nicht in die Schule gehen solle , voll als Mädchen aufgebretzelt , ich zog wider alles auf seinen Platz , durch die Mieder war ich vorne ganz flach es sah gut aus und fühlte sich richtig an , ich machte mir immer noch in Mädchen Outfit mein Frühstück, beim Essen malte ich mir aus
was die in der Schule sagen würden .

Ich schaute auf die Uhr und merkte dass mir die Zeit weglief, Ich schnappte meinen Schultaschen, ging aus der Tür die Treppe herunter vor die Eingangstür, da Verlies mich mein Mut, ich drehte mich um ging wieder hoch und in die Wohnung, total sauer auf mich selbst das ich nicht den Mut hatte, dazu zu stehen. Ich zog das Kleid aus hatte aber nicht viel Zeit, ich wollte ja nicht zu spät kommen zog ich meine Hose über die Strumpfhose und Mieder, ich zog meinen Pulli an und zog meine Turnschuhe an. Nun nahm ich nochmal meine Schultasche und lief los auf halben weg, schaute ich an mir runter, die Jeanshose lag ganz eng an Mann sah nichts ich hoffte das es keiner merken würde, kurz vor der Schule, ich Kamm noch rechtzeitig an, dachte ich noch, irgendwie schaute ich auf meine Armbanduhr meine Hand hatte ich links am Riemen der Schultasche, plötzlich lief es mir eiskalt den Rücken herunter mein Kopf wurde ganz heiß, ich hatte noch den BH, der ausgestopft mit Strümpfen war noch an. An mir liefen ein Paar andere Kinder vorbei , Mist dachte ich was mach ich jetzt, die Ganzen Schüler standen vor der Schule und warteten auf die Klingel, ich drehte mich um lief mit schnellen Schritt zurück bis ich ein Stück weg, Unbeobachtet war nun nahm ich die Strümpfe aus meinem BH raus und kontrollierte das nichts auffiel , perfekt dachte ich, stopfte die Strümpfe ihn meine Schultasche und ging wieder zur Schule wo es klingelt , gerade noch
rechtzeitig ging ich mit den anderen rein , jetzt viel mein Blick auf eine Mitschülerin, die ihre Fingernägel lackiert hatte , mir lief es wieder eiskalt den Rücken herunter, Ich steckte meine Hände sofort in die Hosentasche, und ging so hinein, der Lehrer der die Aufsicht hatte, meinte zu mir „was ein Eisenbahner zuerst tut, wenn er hingefallen ist, er nimmt die Hände aus den Hosentaschen“. Ich zog sie raus ließ sie aber zur Faust geballt, ab auf die Toilette, dort schaute ich mir meine Finger an wie bekomm ich den Nagellack herunter, ich hatte eine Idee, seit ich bei den Pfadfinder war hatte ich immer ein Taschenmesser in meiner Tasche, damit kratzte und feilte ich den Lack herunter. So ging ich dann in die Klasse, der Tag verlief wie immer.

Ich war kein guter Schüler, dafür ging mir viel Zuviel Sachen durch den Kopf was mit mir nicht stimme, das ich mich auf die Schule hätte konzentrieren können, auch hatte ich nie Unterstützung von meinen Eltern.

Der erste Junge im Kochkurs

Zum Anfang der siebten Klasse entschied ich mich anstatt das Werken zu den Mädchen ins kochen zu gehen , was damals nicht üblich war , ich war der einzige Junge in der Koch Gruppe , da ich ja bei den Mädchen eh immer stand war es für sie nie ein Problem aber die jungen, hatten wider einen Grund mehr,
mich weiter zu schikanieren , ich hatte eine Schürze die aussah wie ein Kleid, wenn ich sie anhatte fühlte ich mich wohl und mir machte das kochen Spaß das ich eigentlich den Gedanken hatte nach der Schule Koch zu werden, Das kochen und die Hausarbeit machte mir Spaß, es war für mich etwas
weibliches es gehörte zum Frau sein dazu. Leider hab ich die Interessen daran in Laufe der Jahre total verloren, und heute hasse ich die Hausarbeit.

Ich musste ein Handwerksberuf Lernen

Meiner Mutter und Stiefvater gefiel es wohl nicht das ich Koch lehren wollte und ich solle doch einen Handwerksberuf lehren, in ihrem Betrieb.
Was ich dann auch tat. Ich muss sagen das ich es aber nie bereut hatte den es ist ein interessanter Beruf, nur der Weg dahin war sehr schwierig und für mich fast unüberwindbar. Ich hatte kaum Hilfe, ich schaffte es immer gerade so, meinen Noten durchschnitt zu halten, das ich knapp durchkam.

Eines Abends machte ich meine Hausaufgaben, ich kam nicht weiter, nun bat ich meinen Stiefvater um Hilfe bei den Hausaufgaben, Da wurde ich angemeckert, „mir hat auch keiner geholfen“ und ich würde, die abendliche Atmosphäre stören. Was für ein ar…, wenn ich heute darüber nachdenke.

Endlich Hilfe bekommen

Damals war ich nur geschockt, ich wollte aber meinen Abschluss machen und das ich endlich ausziehen könnte. Ich suchte und fand bei meiner Gruppen Leiterin Cornelia, bei den Pfadfinder Hilfe, ihr Freund hatte Elektrotechnik studiert und hatte sich bereiterklärt mir zu helfen, ich verbrachte jede freie
Minute bei Ihnen, wir bauten ein Netzteil, ich musste alles selbst berechnen, den Schaltplan zeichnen und dann in die Praxis umsetzen, es war eine tolle Zeit ich hatte endlich mal Freunde die mir halfen, zu mir standen, das Mädchen sein hatte in der Zeit zurückstecken müssen erst nach meiner Prüfung die ich mit 2
bestand, kurz vor meiner Prüfung, merkte Man das ich noch einen Elektro Lehrgang haben müsste bei der GFA , so musste ich noch diesen besuchen.
In diesem erklärte der Ausbilder am ersten Tag , wie eine Wechsel Schaltung funktioniert , wir hatten solche stecktafeln und da ich es Wuste steckte ich es schon richtig zusammen, das sah der Ausbilder und meckerte mit mir , ich könne es doch noch gar nicht wissen wie das geht , ich sagte ich hab in 2
Monaten Prüfung und das ich es sehr wohl Wüste , ich musste dann noch andere Schaltungen zeigen zb. die Kreutz Schaltung mit 2 Kreutz Schalter, das hatte ich in 1 Minute fertig. Daraufhin, nahm er mich aus dem Lehrgang heraus und ich durfte andere Sachen machen, ich sollte ein Netzteil bauen. Als ich dann die Prüfung hatte , wusste ich warum, genau dieses Netzteil war mein Gesellenstück das ich in der Prüfung bauen musste der Ausbilder meinte ich hätte eine eins verdient aber das es nicht auffalle solle ich mit der zwei zufrieden sein.

Endlich Geschafft.

Zuhause rausgeschmissen

In der Zeit war es auch das ich mit einem Kollegen auf der Arbeit, ich ging ja in der Fa. meiner Mutter und Stiefvater zur Lehre, bei einer Störung an einen Aufzug bis spät am in die Nacht arbeiten musste, als ich dann von meinem Arbeitskollegen gegen 23 Uhr zuhause abgesetzt wurde und in die Wohnung kam , rastete mein Stiefvater völlig aus , er Schrie mich an ich solle doch endlich abhauen ich wäre ja doch nur bei meinen Vater und hätte keine Interesse an ihnen, es eskalierte so stark das ich meinen Vater anrief und diesen bat mich abzuholen, was er auch sofort tat, ich hatte gar keine Changs mich zu
rechtfertigen, von wo ich herkommen würde. Am nächsten Tag fuhr mich mein Vater nochmal zu Wohnung, wo ich meine Kleider und Sachen holte, von den Möbel dürfte ich nichts mitnehmen , meine
Mutter heulte, und meinte ich solle doch da bleiben, sie hatte am Tag von meinem Kollegen, erfahren das ich mit ihm bis spät in die Nacht, gearbeitet hatte, was ich eigentlich gar nicht hätte machen , brauchen bzw. dürfen, da ich erst 16 war und noch in der Ausbildung. Ich lies mich aber nicht mehr aufhalten, sie hatten mich rausgeschmissen, ich ging.

Die Bundeswehr

Ich arbeite noch ein paar Jahre bei meinen Eltern in der Firma, dann ging ich zur Bundeswehr, ich musste ja noch meine Wehrpflicht erfüllen, ich verpflichtete mich für 4 Jahre. Ich hoffte dass ich durch die Bundeswehr, endlich die Gedanken an Christiane zu sein, wegbekommen würde, was kurzzeitig auch
funktionierte. Nach meiner Bundeswehr Zeit fing ich erst mal wieder bei meinen Eltern an zu arbeiten, was aber nicht so richtig funktionierte, die Kollegen wussten das ich der Sohn vom Chef bin und vertrauten mir nicht, auf der anderen Seite war ich der depp der alles machen musste, ich war ja dem Chef sein Sohn und musste Vorbild sein. Auf der anderen Seite dürfe ich aber nicht bevorzugt werden da ich ja im Chef sein Sohn war, ich hatte es so satt.


Das ich wider anfing mir Damenkleidung zu kaufen um mich abzureagieren, auf andere schönere Gedanken zu kommen,

Neue Arbeitsplatz 1.10.1991

Zugute Kamm mir ich hatte einen neuen Arbeitsplatz bei einer großen Aufzugsfirma, und war auf Montage, ich verdiente eine Menge Geld und hatte
mir ein tolles Auto gekauft ich war mein eigener Herr, oder soll ich sagen Frau. Ich war ja inzwischen schon 26 Jahre alt, ich lebte aber immer noch mit meinem Vater zusammen in unserer eigenen Wohnung, 1980 Starb meine Oma, diese war für mich alles ich liebte sie mehr wie meine Mutter, Als sie starb, brach erst mal wieder meine Welt zusammen, Christiane musste mich wider trösten. Nein zur Frau hat es nie gereicht, der Mut war einfach nicht da , ich versuchte es immer wieder zu unterdrücken , nach Außen spiele ich brav den Mann der ich sein sollte, den Jeder von mir erwartete. Ich hatte verschiedene Hobbys und Aktivitäten, wodurch ich mir einige Freunde, erkaufte, so füllte es sich für mich an ein paar sehr wenige sind mir noch aus dieser zeit geblieben.

Suizid Gedanken

Da kam der Zeitpunkt, das ich eine extrem Depressive Phase hatte, Christiane wollte raus, ich aber kämpfte mit aller Gewalt dagegen, ich fing an mir Gedanken zu machen wie ich mein Beschissenes Leben beenden könne. Ich fuhr mit 200 über die Autobahn bei Nebel und hoffe dass es krachte. Auch mit
meinem Motorrad das ich mir gekauft hatte, fuhr ich so Risikoreich, das jede Fahrt die letzte hätte sein können. Denn Mut es selbst zu Ende zu bringen fand ich aber nicht, dazu war ich zu feige, ich hatte auch andere versuche oder Überlegungen wie Ichs beenden könnte. Aber auch hier war ich immer zu feige.

Mein bester Freund Brando

Ich hatte mir damals einen Schäferhund geholt, dieser hatte ich 9 Jahre lang, er hieß Brando, auch er kannte Christiane, er gab mir halt und den Mut als Frau angezogen in der Dunkelheit in unserem Wald spazieren zu gehen.
Er merkte auch immer, wenn es mir wider schlecht ging, ich kurz davor war etwas Dummes zu tun. Da kam er zu mir ins Bett, was er sonst nie tat und legte seine Schnauze vor mein Gesicht und schaute mich nur an, Was mich dann wider aus meinen Depressiven Gedanken herausholte, zu dieser Zeit verbrachte ich viel Zeit mit spazieren gehen im Wald aber nicht immer als Christiane angezogen, dort sortierte ich meine Gedanken, bis dann der normale Wahnsinn weiter ging.

Mein Erstes Outing

Der Zeitpunkt war auch das ich mich mitteilen wollte, ich konnte es nicht mehr für mich behalten, inzwischen war der Kontakt mit meiner Mutter auch wieder besser, an einem Abend ich besuchte meine Mutter, Nachdem mein Stiefvater endlich ins Bett ging, fing ich an. Wie in Trance erzählte ich von Christiane, ich zitterte am ganzen Leib ich brach in Tränen aus und meine Mutter auch, sie
versicherte mir das sie nie was gemerkt hätte, sie wäre so offen gewesen mir zu helfen warum ich ihr nicht vertraut hätte, da sagte ich nur den Namen, wegen Armin! Das war mein Stiefvater.
An diesem Abend war ich nicht mehr in der Lage Auto zu fahren und blieb bei meiner Mutter über Nacht im Gästezimmer.
Wir sprachen noch bis früh morgens wie ich mein Leben erlebt hatte, sie hatte die ganzen Jahre nichts gemerkt. Ich erzählte ihr von den Augenblicken wo ich versucht hatte mich zu outen mich ihr mitteilen wollte. Sie es aber nie gemerkt hatte. An verschiedene Sachen konnte sie sich zwar noch erinnern aber hatte es nie in dem Zusammenhang gebracht, ob es das spielen im Mädchen Anzug war, die Mädchenschuhe die ich im Schuhladen immer haben wollte , der Urlaub in der Schweiz alles erzählte ich ihr und nie hatte sie was daran seltsam gefunden Sie wollte wissen wie es weitergehen würde, ich wusste es nicht.
ich war froh jemanden zu haben mit dem ich, sprechen konnte. Hätte sie es negativ aufgenommen und mich weggestoßen, wäre es glaub ich gewesen ich hatte schon vorher überlegt welche Wand es sein sollte, in die ich reinfahren würde. Um dem Ganzen ein Ende zu geben.
Wie meine Mutter reagierte und mir zusprach rettete sie mir mein Leben.
Sie wollte Christiane unbedingt sehen, ich versprach ihr das ich Sie ihr zeigen werde.

Meiner Schwester Katja Offenbart

Einige Tage später, der Kontakt zu meiner Schwester war auch, die letzten Jahre besser geworden wie zu unserer Kindheit. War ich bei ihr Zuhause, ich hatte das Bedürfnis ihr auch es mitzuteilen, dann merkte ich das sie mich ausfragte was los sei mama, hätte so Anmerkungen gemacht, das sie sich um mich kümmern solle, sie machte sich sorgen um mich, hatte aber nichts verraten, Sie meinte bist du schwul, ich schaute sie an und sagte das Gegenteil, sie „hä“ lesbisch sagte ich, Wie geht das, ich sagte es frei raus ich bin ein Mädchen, ich fülle wie eine Frau und kämpfe schon seit meiner Kindheit mit mir selbst. Einzig das ich nicht auf jungen oder Männer stehe, deshalb lesbisch!
Sie hatte mich, in meiner Kindheit und auch Jugend mehrmals als Mädchen verkleidet ich hätte mich aber immer dagegen gewährt so raus zu gehen, ja das hatte den Grund das ich nicht preisgeben Wollte das ich es genoss. Dass ich mich darin wohlfühlen, lange war ich auch im Glauben das ich alleine auf der
Welt diese Probleme hätte. Damals gab es noch kein Internet, die Welt war noch nicht so offen wie heute, auch sie wollte wissen wie es weiterging. Worauf ich keine Antwort geben konnte.

Das erste Mal als Frau bei Mama

Ich begnügte mich ab und zu mich als Christiane zu verkleiden, es war gerade kurz vor Fasching und ich nahm eine komplette Ausstattung mit zu meiner Mutter.
Das Problem meine kleine Schwester die bei meiner Mutter lebte war damals glaub ich 13 und die wusste von Christiane ja nichts, das sollte so auch bleiben. Nun erzählte ich ihr das ich an Fasching als Frau gehen würde, sie wollte es natürlich sofort sehen, so ging ich an mein Auto und holte die Tasche mit
meinen Sachen und zog sie an, sie fand das ich toll darin aussehen würde, auch meine Mutter war verblüfft , das hätte sie sich nicht so gedacht meinte sie. Ich hatte ja Brando dabei und der musste mal raus, so drängte mich meine Schwester in dem Outfit mit ihr und Brando spazieren zu gehen. Das erste Mal das ich nicht alleine unterwegs war. Sie Kante immer noch nicht die Wahrheit über Mich.

Das Beste was mir passieren konnte „Deli kam in mein Leben“

Dann kam die Zeit das ich durch verschiedene zufällige Verkettungen, zu einem rumänischen Kind kam ich wollte dieses Kind haben ich wollte ihm Mama und Papa sein, nun ja das ist aber eine andere schöne emotionale Geschichte die ich später mal erzählen werde.

Die Geschichte könnt ihr unter Christiane und Rumänien lesen.

Die Hochzeit

Auf jedenfalls Kamm es dazu das ich mich in die Mutter der kleinen verliebte Juliana , wir heirateten und führen schon seit 1996 eine tolle Ehe , am Anfang gab es auch Sex was ich zuvor noch nie gemacht hatte, leider war ich nicht zeugungsfähig , was für mich wider der Beweis war das ich doch eine Frau bin , wir versuchten alles noch ein Kind zu bekommen auch Künstliche Befruchtung , aber auch dies Funktionierte nicht , so gaben wir auf , wir wollten es nicht erzwingen. der Sex wurde immer weniger, Jana hatte es mir aber nie vorgeworfen das ich nicht so der Killer Mann bin, aber leider konnte auch die Ehe und meine Tochter nicht den Gedanken an Christiane verhindern, ab und zu überkommt es mich und ich beruhige meine Gedanken damit das ich Damenschuhe oder Stiefel heimlich trage, was mir dann wider für Tage reicht und ich wieder einen Schub bekomme. 


gespielt hatten hier die Geschichte dazu.

Monika Tim und Denis

Zu dem Zeitpunkt wo Jana zu mir kam 1996 machte eine Freundin meiner Schwester, bei uns zuhause jeden Freitag sauber, bis Jana dann da war , vorher lebte ich ja mit meinem Vater zusammen in einer großen Wohnung, alleine. Sie kam eine Weile aber immer noch freitags oder ich holte ihre beiden
Söhne Tim und Denis zu uns ab Es fiel mir auf das die beiden anders waren wie andere jungen, in vielen
erkannte ich mich als Kind wider Tim, er bettelte damals seine Mutter an das er seine Harre lang wachsen lassen wollte , aber diese war dagegen, auch hatte er an Fasching den Wunsch als Mädchen rauszugehen, was er von seiner Mutter zwar nicht verboten bekam, sie unterstützte es auch in keiner Weise, ich hatte,
von meiner Kleinen Schwester zwei Kleider besorgt und hatte diese im mal gegeben als er alleine bei mir war, er strahlte und zog sie an , ich gab ihm auch meine geliebte Perücke die er aufsetzte und sich steilte er stand ewig lange im Bad und kämmte und brüstete die Haare, immer mehr erkannte ich mich in Tim.
Auch Denis sein kleinerer Bruder wollte, unbedingt Kleider anziehen, so besorgte ich ihm auch welche die ihm Pasten, er bekleidete sich öfters als Doris angezogen auf dem Spaziergang im Wald mit Brando, ich aber nur als Christian.
Der Name Doris hatte er Bekommen, in der Vorschule dort war er angemeldet als Doris Geschlecht weiblich, erst nach drei Monaten als ich ihn freitags abholen war in der Schule, erzählten die Lehrerin das sie keinen Denis in der Klasse hätte, in dem Moment kam er auf mich zugelaufen und sprang mir auf
den Arm, da ist er doch sagt ich zur Lehrerin, die schaute Denis an und meinte, du bist doch Doris, nö meinte er nur vorlaut, da erfuhr ich das sie die ganze Zeit glaubten, das er ein Mädchen sei. er sah halt schon Mädchen Haft aus, im Gegensatz zu seinen Bruder Tim, hatte er fast schulterlange Harre und trug auch nicht immer jungen konforme Kleidung, in diesen Moment hatte er auch eine schwarze Leggings und einen langen Pulli der, schon sehr nach Mädchen aussah, an. Auch hatte er nie widersprochen wenn sie ihn Doris nannten.

Die beiden spielten auch des Öfteren mit meiner Tochter Deli, verkleiden. Die drei Mädels gingen so auch raus auf die Straße, Denis der jüngere der beiden, hörte schlagartig auf mit dem verkleiden,
Der Kontakt ist leider zu ihnen abgebrochen, Denis ist heute, zumindest nach außen hin, ein normaler Mann geworden der verheiratet ist, auch Tim lebt als Mann aber ist Glücklich verheiratet mit einem Mann.
Jana und meine Tochter die inzwischen selbst verheiratet ist und mich zum 3 fachen Opa gemacht hat , hatte ich es nie verraten, nie den Mut es ihnen zu erzählen, was ich durchgemacht habe und noch immer mache , es gibt Tage an denen ich meinem beschissenen Leben ein Ende machen möchte doch dann ist
da wider das Lächeln meiner Enkel die ich, wie meine eigenen Kinder liebe , Und da ist dann noch der halt durch meine liebe meines Lebens, Jana, die mich immer wieder vom letzten Schritt, ohne es zu wissen, abhält. Warum ich mich nie entschlossen habe meinen weg als Frau zu gehen, war irgendwann vorbei. Ich hatte beim Bund zugenommen und wurde immer dicker, dadurch dass ich Arthrose in den Gelenken hab ist es ein Teufelskreis. das war es was mich davor abhielt den Schritt zu gehen, ich möchte keine Fette
hässliche Frau sein. Und vorher war ich fiel zu feige.

Ich frage mich immer was wäre,
Hätte ich mich schon als Kind geoutet?
Hätte ich mein Leben als Frau gelebt
was wäre ich heute und wo?
wäre ich überhaupt noch am Leben?
Was wäre wenn ich irgendwann in meinen bisherigen Leben nicht so ein Feigling gewesen wäre,
leider sind das alles fragen die mir keiner beantworten kann
Fakt ist ich hätte nie meine Liebe Jana kennen gelernt und auch meine Tochter Deli und erst recht nicht meine drei Enkel, erleben dürfen
Deshalb ist es gut so wie es ist, nein ich möchte zum jetzigen Zeitpunkt nicht mein Geschlecht tauschen, dazu fühle ich mich immer noch nicht bereit.
Mein Wunsch ist das meine frau mein Geheimnis kennt und mir auch hilft damit umzugehen , ich denke das ich ab und zu mal eine Strumpfhose unter meiner Hose tragen werde und auch Damen Stiefel , vielleicht zum Spazieren aber solche die man nicht als solcher erkennt , das würde mir schon reichen.

Im Moment ist der Schub wider stark und ich begnüge mich wider heimlich mit Damen Schuhe und auch eine Feinstrumpfhose meinem Verlangen ein Balsam zu geben
Auch hat es mich bewegt mein Leben mal auf Papier zu bringen, sicher fehlen noch einige Abschnitte in meinem Leben die mir im Moment entfallen sind Ich bin am Überlegen ob ich Jana was von meiner verborgenen Gefühlen erzählen werde.
Doch die Angst sie durch Ablehnung zu verlieren ist so groß, das ich nicht weiß wie es weitergehen soll,
ich würde es ihr gerne erzählen das ich nicht so alleine bin das wenn ich einen emotionalen Schub bekomme aber was mach wenn sie es nicht versteht…

Das Comig Out

6.3.2019
Am Morgen stand ich wie immer auf, mir viel es wie jeden Morgen Schwer in die Gänge zu kommen, 10 Minuten an der Bettkante Gesessen mir ging wieder alles Mögliche durch den Kopf , hat das ganze einen Sinn, wäre es für alle nicht besser wenn ich nicht mehr da bin? Dann habe ich versucht mir selbst Mut zu machen „du musst los die brauchen dich“
So ging das die letzten Wochen und Monate jeden Morgen, den inneren Schweinehund zu überwinden, am liebsten hätte ich mich in meinem Bett wider verkrochen und von Christiane geträumt!
Aufgestanden, gewaschen, Kaffee getrunken zusammen mit Jana, dann müsste ich schon los.
Ich hab einen guten Freund abgeholt und bin mit ihm zusammen zu einem Arzt Gefahren bei dem wir einen Termin hatten wegen unseren , Rückenschmerzen.
Soweit alles gut, oder auch nicht Diagnose negativ aber Operativ mäßig nix zu machen, sie müssen abnehmen! und Muskelaufbau im Rücken war das Ergebnis.


Volkmar ist ein Freund den ich jetzt schon Zeit über 30 Jahre kenne wir hatten uns damals , durch meine Aktivitäten am Computer kennen gelernt und dann Jahre lang nur sporadisch gesehen seit ein paar Monaten ist der Kontakt nochmal häufiger geworden und unsere Freundschaft hat sich, sehr positiv verstärkt, er hat mir viele seiner Probleme in seinem Leben erzählt , ich erkannte das er auch starke wenn auch andere Probleme wie ich die hatte, in der Kindheit erlitt Nach dem Arztbesuch war ich moralisch wider so auf einem Tiefpunkt angelangt, wie es die letzten Tage auch schon war, ich fragte ihn wie er das mit dem Psychiater gemacht hatte, er wollte wiesen warum ich das wissen möchte, ich sagte das ich Depression hätte, wie das, meinte er,

ich, „ich hab Selbstmordgedanken“. Jetzt war das Eis gebrochen.
Wie das, was ist los? Fragte er mich
Mit kämmen die Tränen, Volkmar bemerkte, dass es mir nicht gut ginge
Bei Volkmar zuhause angekommen, stellte ich den Motor ab und sagte
Ich glaube ich bin Transgender
Er war verblüfft und wollte mehr wissen, und so erzählte ich ihm mein Leid.
Es war mein erstes Mal das ich mich jemanden der nicht aus meiner Familie stammt anvertraute.
Zu meinem Glück verstand er es und bat mir jede Hilfe an, die er mir geben könne.
Ich muss sagen es war sehr schwer für mich diesen Schritt zu gehen, aber es tat gut mit jemanden zu sprechen,
Auch meine größte Angst , dass wenn Jana es erfährt das sie mich verlässt, Meinte er, das glaube ich nicht, ihr beide passt so harmonisch zusammen das Jana nicht den Mann in mir liebe sondern den Menschen , nach gut anderthalb Stunden fuhr ich dann nachhause.
Auf der einen Seite war ich froh das ich mich mitgeteilt habe, mein selenleid offenbart hatte, doch da war dann noch zuhause Jana, was mache ich, erzähle ich’s ihr oder nicht. Mit diesen Gedanken fuhr ich nachhause.
Zuhause angekommen verlief der Abend wie immer, ich setzte mich später vors Fernsehen und schaute eine meiner Lieblingssendungen, Startreck an, schon während des Filmes ging mir der Tag durch den Kopf , was mach ich nun wie geht es weiter, ich hatte den Mut gefunden es Volkmar zu erzählen,
würde ich jetzt wieder warten, brächte ich bestimmt nicht mehr den Mut auf es Jana zu erzählen,
Ich warte ab bis mein Vater gegessen hatte und in sein Zimmer gegangen war

„Nun machte ich das“ sagte ich zu mir und sammelte mich, ging in die Küche und setzte mich bei Jana an den Küchentisch. Sie war noch am Essen.
Die schaute mich an und bemerkte das es mir nicht gut gehen würde, ich sagte iss erst mal fertig, nein was ist los mit dir , ich sagte nochmal iss erst fertig denn das was ich zu sagen hab isst du danach nicht weiter, sie schaute mich mit großen Augen an, räumte sofort das Essen weg und Kamm zu
mir, was ist los? Fragte sie.
Mit Tränen in den Augen, sagte Ich habe Angst dich zu verlieren, ich umarmte sie und musste heulen, mir war so elend zu mute, ich sagte dann noch „ich habe dich seit 23 Jahren angelogen“
Ich spürte ihre Angst, aber erzähle was los ist sagte sie zu mir, ich war nicht in der Lage einen Ton herauszubringen, ich umarmte sie drückte sie fest an mich, Angst sie loszulassen, Angst sie zu verlieren, sie nahm meinen Kopf Zwischen ihre Hände und schaute mich an was ist los mit dir, fragte sie
mich , Ich fragte sie ob ihr nichts die ganzen Jahre aufgefallen wäre , das ich mich sonderbar verhalte nach ein paar Minuten beruhigte ich mich und ich fing an zu erzählen
Jana hatte es sehr gut aufgenommen , schimpfte später sogar mit mir das ich nicht schon früher ihr erzählt hatte, ihre Größe Angst war das ich wohl fremd gegangen wäre , aber selbst das hätte sie mir verziehen, wir sprachen bis spät in die Nacht darüber ich erzählte ihr in groben Auszügen meine Geschichte. Ich erzählte ihr das ich viele Damenschuhe hätte und die im ganzen Haus versteckt hätte,
wir gingen hoch in mein Zimmer und ich nahm alle Schuhe aus den Verstecken heraus die ich im Zimmer hatte , anschließend meinte sie das ich mehr Damen Schuhe hätte wie sie, weil ein paar Schuhe ihre Größe
hatten sagte ich zu ihr du darfst sie gerne auch anziehen , da lachte sie Für mich war es so befreiend, endlich kein Geheimnis mehr vor Jana zu haben, ein Riesen Stein viel mir vom Herzen


Wir gingen danach nochmal runter ins Wohnzimmer und schauten zusammen einen Film über transgener an , ich fühlte mich jetzt noch näher zu Jana, wie je zuvor, nun musste ich nicht mehr Den Mann spielen
sondern ich war ich und sie bemerkte auch das ich , ihr ein Stück näher gekommen bin, arm in arm und Händchen halten wie zwei frisch verliebte. Bis spät in die Nacht saßen wir da vor dem Fernseher bis es Zeit wurde ins Bett zu gehen
Im Bett gingen mir Gedanken herum, wie es weiter geht, wieweit ich mein Frau sein ausleben möchte. So in Gedanken schlief ich zufrieden ein.
Erst am Morgen zum Aufstehen wurde ich wieder wach, diese Nacht hatte ich seit langen so richtig gut und durch geschlafen wie schon lange nicht mehr.


7.3.2019
Ich setzte mich erstmal auf die Bettkante und dachte nach, war das alles nur ein Traum, ein wunder schöner Traum, der nun leider zu Ende ist oder hatte es wirklich stattgefunden?
Am Abend hatte ich ein paar von meinen Sachen, Strumpfhose und mehrere Schuhe mit ins Schlafzimmer genommen und diese vor mein Bett gestellt.
Als ich nun da sas und überlegte ob es ein Traum war sah ich die Schuhe da stehen und ich wusste „Es war kein Traum“. Nach dem Bad zog ich mich an, ich entschied mir eine Strumpfhose unter
meiner Jeans anzuziehen und ein paar meiner Damen Schuhe, die nicht so direkt als diese erkannt werden, es war ein erhebendes Gefühl mit den Sache raus in die Küche zu Jana zu gehen. Jana begrüßte mich herzlich so als alles total in Ordnung sei, sie Machte mir sogar Mut das man es nicht erkennen würde das es Damen Schuhe seien, so ging ich dann zum Auto und fuhr los nach Stuttgart zu einem
Meeting.
Noch im Auto sitzend vor dem Büro überlegte ich mir lass ich die an oder nicht?
Ich sagte mir, los das packst du und so war es auch, keiner schaute dumm oder machte eine Bemerkung, viel freier könnte ich der Sitzung teilnehmen.
Zuhause angekommen am Abend zog ich meine Jeans aus zog einen lockeren Pullover an und behielt die Strumpfhose an so verbrachte ich nun den ganzen Abend zuhaue mit Jana, bis es dann Zeit wurde für mich ins Bett zu gehen Auch diese Nacht war entspannter wie je zuvor.

Am Freitag nachmittag fuhren wir in ein großes Einkaufs Geschäft um für uns Lebensmittel zu kaufen , auf dem Weg dorthin hielten wir noch bei einen Schuhgeschäft mit dem großen grünen D. ich hatte mir eine Woche zuvor ein paar Ballerina gekauft die mir leider zu klein waren so musste ich sie nun umtauschen , ich suchte mir dieselben eine Nummer größer aus und Jana suchte sich noch ein paar weiße Turnschuhe aus , da sie mir gefielen hab ich mir diese auch in meiner Größe mitgenommen. Nun Gings weiter in Einkaufszentren dort stöberten wir in der Damen Abteilung herum und kauften mir einige Damen Schlüpfer und Strumpfhosen, damit mein Gehasstes teil zwischen meinen Beinen nicht zu sehen sein soll, hab ich mir auch noch eine Miederhose gekauft, eine Leggins kam auch noch dabei. Leider fanden wir keine passende Kleider oder Röcke in meiner Größe, auch keinerlei Oberteile waren in meiner Größe zu finden. Ich war zwar Etwas enttäuscht, freute mich aber tierisch auf die neuen Sachen, ich
konnte es kaum erwarten zuhause zu sein und meine neuen schätze auszuprobieren.
Nachdem wir dann auch noch ein paar Lebensmittel eingekauft hatten führen wir endlich Nachhause.
Kaum waren wir im Haus verschwand ich auch schon im Schlafzimmer um alles auszuprobieren. Ich war total glücklich ich fühlte mich wie ein kleines Mädchen dass Geburtstag hatte. Später nachdem mein Vater im Bett war ging ich ins Schlafzimmer und zog mich Lady like an, da ich noch keine Oberbekleidung hatte musste ein alter viel zu großer Pullover als Oberteil herhalten, darunter hatte ich ein Strumpfhose und die neuen Ballerina an. Ich war überglücklich, ich hatte mich glaub ich mindestens dreimal umgezogen, bis wir dann ins Bett gingen.
Sonntagmorgen.
Ich wurde um 6 Uhr wach ich machte die Augen auf schaute auf den Wecker. Ich beschloss aufzustehen, zog meine Strumpfhose und den Mieder an darauf ein T-Shirt das etwas länger war wie meine anderen und die neuen Ballerina so ging ich raus in die Küche zu Jana, Jana war total erstaunt dass ich schon so früh aufgestanden war. Ich sagte ihr dass ich ausgeschlafen bin und mich freue mich so angezogen zu ihr zu setzen.
Nach dem Kaffeetrinken räumte ich das Geschirr in die Geschirrspülmaschine. Kurz vor neun musste ich wieder ins Schlafzimmer gehen da mein Vater um diese Zeit immer runter kam zum Frühstücken,
nachdem er mit dem Frühstück fertig war ging ich wieder zu Jana hinaus und half ihr beim Zubereitend des Mittagessen nach dem Mittagessen räumte ich die Teller in die Geschirrspülmaschine und was sonst noch zu machen war in der Küche. Es macht mir sehr viel Spaß als Frau Küchenarbeit zu machen was ich, vorher mir nie erträumt hätte dass es mir Spaß machen würde. Auch Jana bemerkte dass ich Spaß dran hatte ihr bei der Küchenarbeit zu helfen.

13.3.2019
Termin gemacht beim Psychologen

Heute hatte ich in St.Ingbert zu tun gehabt, als ich das Gebäude verlies sah ich auf den Schilder das , hier auch ein Psychologe seine Praxis hätte , nun faste ich den Mut und ging in diese hinein und fragte nach einem Termin .
Die Dame am Empfang meinte am 29.4 hätte sie noch was frei , auf meine Frage ob der Arzt , schon Erfahrung mit transidenten Patienten hätte, konnte sie mir aber keine Antwort geben , da sie erst seit kurzem mit diesem Arzt arbeiten würde. Mit mulmigem Gefühl stimmte ich dem Termin zu.
Ich sprach mit Jana darüber ob ich es unserer Tochter Deli erzählen könne, doch Jana meinte das ich noch warten soll , sie hätte Angst, was unser Schwiegersohn mit diesem Wissen machen würde, meine größte Angst ist das sie sich zurückziehen uns unsere Enkelkinder vorenthalten, damit könnte ich nicht leben ich liebe die kleinen wie meine eigenen und würde zerbrechen wenn ich sie nicht mehr sehen dürfte. Wie gerne würde ich sie Aufklären und meinem Schweigen ein Ende setzten, ihnen mich endlich
offenbaren, mich nicht mehr verstecken müssen wäre mein größter Wunsch. Doch die Angst ist wider allgegenwärtig, die Feigheit was Falsches zu machen.


15.03.3019
Michael war bei mir und ich hab es ihm erzäht.
Am Freitag Kamm Michael ein guter Freund denn ich schon Zeit über 35 Jahre kenn, zu mir um sein Funkgerät zu programmieren. Als wir fertig waren unterhielten wir uns über alle möglichen Dinge, so auch über Suizid Fälle, ich meinte zu ihm da kann man nach meiner Meinung nur mitreden
wenn man selbst schon in einer Situation gewesen wäre um dem nachzufühlen, er schaute mich an und fragte mich was ich damit meinte?

Ich erzählte ihm dass ich schon in meinem Leben über 10 mal kurz vor dieser Entscheidung stand, und dass das letzte Mal erst vor ein paar Wochen war!
Er war total verblüfft er könnte es nicht verstehen , er meinte ich hätte doch so viel erreicht , Beruf, Haus Ehe und Kinder und tolle Enkelkinder . Ja sagte ich aber wie es in mir aussieht weiß eigentlich keiner richtig. Er wollte natürlich mehr erfahren und fragt auch danach , mit leichten zögern fragte ich ihn , ist dir in den Jahren nichts aufgefallen , nein meiner er darauf , ich fragte nochmal ich hatte ein Forum in dem es um jungen in Mädchenkleidung ging und ich hatte einmal eine fiktive Geschichte
geschrieben bei der es um einen jungen ging der ein Mädchen sein wollte , diese Geschichte hatte ich ihm gegeben zum Lesen . Ist dir da nichts aufgefallen, noch immer Konnte er sich keinen Reim darauf machen, ich betonte das ich nicht pädophile sei und auch nicht homosexuell. Nun sagte ich ihm dass ich dieser Junge aus meiner Geschichte sei und erzählte ihm meine eigene Geschichte.
Total verblüfft und nervös, innerlich zitternd begriff er es, wir sprachen bis spät in die Nacht darüber, er hatte all die Jahre nichts bemerkt, im Gegenteil, er meinte das mich viele um mein Leben beneiden würden!
Ja sagte ich doch das ist nicht alles, mein mir sind viele tiefere Probleme die mich beschäftigen.
Er sagte zu mir warum ich nicht schon viel früher mich ihm gegenüber offenbart hätte, worauf ich ihm sagte das ich Angst hatte die weniger gute Freunde die ich hatte zu verlieren.
Ich habe mich jetzt schon innerhalb kürzester Zeit 3 in meinem lebenden Personen anvertraut, ich muss sagen es ist ein gutes Gefühl, eine Erleichterung für mich. Sicher werde ich auch Ablehnung und negative Kommentare in Laufe der nächsten Zeit erleben doch das nehme ich in Kauf, für mein Seelen Gleichgewicht zu erhalten.
Ich hab auch meine Geschichte Michel zugesendet.

Heute hab ich eine Mail von Michael bekommen
Mit Tränen in den Augen habe ich diese Zeilen gelesen


Hallo Christian,
Am Sonntagnachmittag habe ich deine E-Mail gelesen.
Es ist Herz ergreift was ich da gelesen habe. Ich stelle mir die ganze Zeit die Frage, warum hast du mir nichts erzählt darüber über dein Problem?
Ich kann mich erinnern an eine rote Perücke an ein Kleid, (ich klaube da war ein Blumen Muster drauf?) und ich kann mich an Damen Schuhe erinnern. Aber früher habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht. Warum da die Perücke usw. da lag. Ich hätte fragen müssen? Aber ich finde es gut, dass du den Schritt gemacht hast und alles erzählt hast. Der nächste Schritt ist am 29. April, habe muht und
bleibe dabei und gehe hin. Mann hat nur ein Leben und das ist kostbar. Ich selbst bin dir dankbar was ich mit dir erlebt habe. Wie wir mit der (B.C.B) angefangen haben. Hatte ich Probleme mit dem lesen. Die Mailbox hat mir sehr gut geholfen. Wie auch bei andern Sachen hast du mir geholfen. Wie z.b. Auto fahren :-). Und jetzt zum Schluss die Amateurfunk Prüfung.
Wenn es dich nicht geben würde, hätte ich nicht davon.
Ich könnte so viel schreiben aber ich finde es besser wen man sich in die Augen Schaut. Und über alles redet. So Christian, denk bitte daran Freunde sind fürs Leben da die gehen doch dick und dünn.
Lg. Michael

Brief von meinem Freund Michael


6.10.2019
Papa hat heute sein 90ter Geburtstag zum Fest haben wir unser Familie eingeladen , bevor wir zum Restaurant fuhren hat mir meine Schwester erzählt das sie ihren Kinder und Mann von mir wissen und alle akzeptieren es, was mich auf der einen Seite freut auf der anderen Seite wider traurig macht, das ich mich früher nicht getraut habe , was aber jetzt viel schlimmer war das ich es meiner Tochter Deli immer noch nicht gesagt habe, es machte mich traurig und habe Angst das sie es von anderen erfährt.
Nicht dass sie es erfährt, nein das sie es nicht von mir selbst gesagt bekommen hätte. Ich habe am Abend lange darüber gegrübelt und war traurig und hatte Tränen in den Augen Jana fragte mich was denn los sei mit mir ich erzählte ihr meine Gedanken sie meinte dann auch das es meine Entscheidung sei.
So entschloss ich ihr schnellst möglich es zu erzählen


7.10.2019
Am Morgen war es mir immer noch nicht gut ich hatte mir eine Mandelentzündung zugezogen mit starkem Fieber. Bin aber trotzdem zur Arbeit gefahren nur hatte ich nicht lange durchgehalten und fuhr
nachhause, legte mich wieder in mein Bett am Nachmittag habe ich Deli eine Nachricht geschrieben ob sie Zeit hätte und alleine vorbeikommen könnte,
Wir müssten mit ihr sprechen
Mir war klar dass sie sich jetzt alles Mögliche überlegt was jetzt auf sie
zukommen würde was sich auch bestätigte, schon gleich darauf kamen die ersten Fragen

Gegen Abend Kamm sie dann vorbei und wollte gleich wissen was Loss sei, ich versuchte ruhig zu bleiben und sagte Setz dich erst mal und Jana machte Kaffee
Ich sagte ihr du hast doch bemerkt das ich mich die letzten Monate verändert hatte , Ja sagte sie , wir dachte du hättest eine Midlife-Crisis oder so was, du und Mamma sind wie frisch verliebt und du gehst raus was du selten gemacht hast .
ich sagte das ich seit April in psychologischer Behandlung befinde, doch dann ging mir die Stimme weg ich bekam Tränen in die Augen sie kam auf meine Seite umarmte mich und unter Tränen erzählte ich ihr alles.
Ich war erleichtert als ich es gesagt hatte und sie es so gut aufgenommen hate, auch sie sagte das sie nun einiges verstehen würde wir sprachen von früher.
Die nächste Hürde war, das sie es ihrem Mann Flo erzählt und meiner Enkeltochter Zoé was sie auch als die nachhause Kamm machte auch die beiden nahmen es gefasst auf, wie genau wird sich in den nächsten Tagen zeigen wenn ich sie sehe.
Ich bin jetzt erleichtert, meinem Ziel ein Schritt näher, meine Familie steht
geschlossen hinter mir, was mich sehr erfreut und aber auch wider traurig, nein fast wütend auf mich selbst macht, das ich solange gewartet hatte was jetzt aber nicht mehr rückgängig zu machen ist, ich muss versuchen das Beste draus zu machen das ich damit leben kann


25.03.2019
Als ich am Morgen aufstand brannte mein Hals fürchterlich, meine Nase war komplett zu und bekam schlecht Luft im Bad nach einigen Minuten abhusten und ausblasen der Nase ging es einigermaßen, mit dem Luft holen. Das Waschbecken sah unappetitlich aus, es war voll mit eitrigen Secret, nun putze ich mir noch meine Zähne. Nach dem anziehen setzte ich bei Jana an den Küchentisch, und trank eine
Tasse Kaffee. Aber mir wurde nicht besser. Nach einigen Minuten entschloss ich mich nicht zur Arbeit zu fahren sondern zum Arzt.
Beim Hausarzt
Ich fuhr so rechtzeitig los das ich schon um 7:30 in der Praxis war und da der doc schon früher da war , Kamm ich auch gleich dran .
Zuerst untersuchte er mich hörte die Lunge und die Atemwege ab und meinte das ich eine dicke infektiöse Erkältung hätte und zuhause bleiben solle, nun viel ihm auf das ich abgenommen hätte und wolle mein Gewicht wissen ich sagte ihm das ich vor 14 Tagen noch 136 kg hatte und nun auf

129 bin. Er meinte das das nicht schlecht wäre und was mein Ziel wäre, ich sagte unter 100.
Irgendwie kamen wir auf das Thema Frust essen und das ich meine Probleme hätte, ich erzählte ihm das ich auch Gedanken an Suizid hatte.
Da wurde er hell hörig und wollte mehr wissen, nun drücken mir die Tränen in die Augen und ich sagte das ich nicht Wüste ob ich es erzählen wolle. Er meinte das es hier im Raum bliebe und das ich keine Angst haben solle, so erzählte ich im in kurzen Abriss mein Problem, er versprach mir zu helfen, ich erzählte auch von meinem Termin am 29.4. wir sprachen auch über hormonterapie ihre Folgen und ich solle erst mal meiner Erkältung in den Griff bekommen.
Wider eine Person mehr in meinem Leben habe ich mich geöffnet und bin froh darüber.


29.4.2019
Erster Besuch beim Psychiater
Heute war ich beim Psychiater leider musste ich über 3 Stunden auf meinen Termin im Wartezimmer warten, in der langen Wartezeit grübelte ich
natürlich wie dieser Besuch beim Arzt ablaufen würde klar hatte ich auch
Angst dass es so verlaufen könnte wie ich es nicht wünschte. Aber ich muss
sagen Der Arzt war sehr feinfühlig und behutsam mit mir, er merkte dass
es mir schwer viel über meine Probleme zu sprechen, als er dies bemerkte
versucht er das ganze erst aufzulockern in dem er mich fragte wie alt ich
bin wo ich arbeite was ich arbeite ob ich verheiratet bin und Kinder habe
halt alle möglichen allgemeine Sachen.
Während diesem Gespräch faste ich mehr Mut und erzählte ihm von
meinen Problemen er fragte mich ob ich den Unterschied zwischen
Transsexuell und Transvestit kenne und wohin ich mehr tangieren,
ich sagte ihm ja ich kenne den unterschied und ja ich möchte die
Geschlechtsumwandlung haben mit allem was dazugehört. Ich hab ihn
zwar das ist mit der OP nicht so eilig hätte aber dass mein größter Wunsch
die Hormonbehandlung sei, mein Wunsch dass durch die Hormone ein
feminineres Aussehen zu bekommen. Er fragte ob ich wüsste wie sich die
Hormone auf meinen Körper und mich selbst auswirken ich sagte ja mein
Aussehen wird Femininer meine Brüste werden wachsen und mein
Geschlechtstrieb die Libido wird abnehmen Aber das alles will ich in Kauf
nehmen beziehungsweise ist mein Wunsch dass es passiert. Er sagte mir
dass er auch Psychotherapeut sei und mir anbot mit mir zu arbeiten, leider
habe ich aber erst in sechs Wochen wieder einen Termin bekommen.

30.6.2019
Morgen ist mein erster Termin beim Endokrinologe,
Es sind schon ein paar Tage vergangen seit ich mich geoutet hatte , auch war ich schon das zweite Mal beim Psychotherapeut , der mir einige Fragen gestellt hatte, die ich zugeben muss mich ins Grübeln gebracht haben, klar ich bin seit 55 Jahren in der Rolle des Mannes und ich denke auch ein Schauspieler der jahrelang eine Rolle spielt hat es schwer sein eigens ich zu zeigen ! Oder wie ich das auch erklären soll . Ich habe seit ich denken kann den Wunsch einer frau zu sein mal mehr und mal weniger, zu Beginn des Outings war es mal wieder auf einem der extremen Höhepunkte , bei denen ich es mit allen Umständen durchziehen wollte , im Moment bin ich mit dem zuhause frau sein eigentlich mal wieder
zufrieden, Morgen ist nun der erste Termin beim Endokrinologe, der entscheidet ob ich eine Hormon Therapie bekomme, wenn alles so läuft wie ich denke oder hoffe, bekomme ich morgen meine erste Dosis. Nun bin ich am überlegen, was ändert sich da, wie schnell sieht man ein Ergebnis wann fühle ich was und und und.
Klar auf der einen Seite ist etwas was mir Angst macht , die sogenannten Nebenwirkungen die beschrieben wurden und auch das es nicht das bewirkt was ich mir wünsche aber die Hoffnung überwiegt dem negativen .
Warten auf den nächsten Tag.


31.06.2019
Es lief etwas anders wie ich es erhofft hatte, Was eigentlich klar war, die Untersuchung lief gut ab alle waren sehr freundlich zu mir das Ergebnis bekam ich dann ein paar Tage später Es wäre soweit alles gut man könne mit der HRT (Hormon Ersatz Therapie) anfangen unter der Voraussetzung das ich mindestens 6 Monate in physiologischer Therapie sei. Das wäre dann ab Mitte Oktober, und das
der Therapeut das ok gibt.

31.10.2019
Das outen geht weiter

Heute Morgen hab ich den Mut gefunden es meinem direkten Vorgesetzten Thoms auf der Arbeit zu erzählen Er wollte einiges wissen wie ich mich fühle was in mir vorgeht wie ich mir es vorstelle wie es weiter geht was ich noch tun werde alles möglichen fragt er , dann meintet er das ihm ein Scherz im Kopf gekommen sei er aber in Anbetracht meiner Emotionen und Gefühle es nicht sagen wolle , ich hab
ihn dann ermutigt es zu sagen,

„Dann habe ich ja doch eine Vorzimmerdame„
Der war gut, zeigt das er es gut aufgenommen hat
Derselbe Gedanke ist mit schon vor Wochen gekommen sagte ich in diesem
Moment und wir lachten.
Fazit ist er akzeptiert es voll, was meinem Ziel immer näher kommt Ich habe mich auch entschlossen es jedem der Firma zu erzählen Einzel und ich persönlich.


12.11.2019

BR
Dienstagmorgen Fuhr ich nach Mannheim zur Betriebsratssitzung. Auf dem Weg dorthin überlege ich mir ob und wie ich meinen Betriebsrat Kollegen es erzähle, was mit mir los ist. Ich war fest entschlossen mich vorm Betriebsrat zu Outen.
In Mannheim angekommen ging ich in den Besprechungsraum wo ein paar andere des Betriebsrates schon da waren dann fing ich unseren Betriebsrat Vorsitzenden Thomas ab ich sagte ihm das ich ihm was sagen möchte unter vier Augen. Wir gingen in ein leer stehendes Büro und ich erzählte ihm was
mit mir loses sei, er war total erstaunt.
Ich sagte ihm das ich es heute den gesamten Betriebsrat sagen möchte da heute der Betriebsrat eine Person mehr hatte die nicht regelmäßig an der Sitzung teil nahm und unser Vertrauen nicht hatte meinte er ich solle warten bis zum Schluss bis dieser gegangen war die Sitzung dauerte fast bis 16:00 Uhr nach dem sie beendet wurde verließ der jennige den Raum und wir setzen uns noch einmal zusammen.
Thomas bedankte sich das alle Betriebsrat Kollegen noch geblieben sein und sagte das Christian also ich Ihnen etwas erzählen wollte. Er schaute mich an und fragte ob er es machen soll oder ob ich es machen möchte, ich sagte nein ich mache es selbst und fing an zu erzählen was mit mir Loss sei ich merkte wehrend dem Gespräch das meine Stimme bebte mein Körper zitterte am ganzen Leib aber trotzdem liebe ich ruhig und erzählte alles.
Am Anfang sagte unser Betriebsratsvorsitzender Thomas dass er möchte das was ich sage alles in diesem Raum bleiben solle, aber während ich mich Outete entschied ich mich, zu sagen dass es mir egal ist dass sie es anderen erzählen können vielleicht nicht gerade heute , da ich mich in meinem
Zweig Büro in Saarbrücken selbst erst Outen wollte und nicht wollte dass sie es von anderen erfahren.
Nachdem ich fertig gesprochen hatte war kurzzeitig Ruhe im Raum dann klopfen alle auf dem Tisch vor Respekt dass ich mich Ihnen gegenüber offenbart hatte sie bedanken sich für das Vertrauen dass ich Ihnen entgegengebracht habe und bewunderten mein Mut, in meiner Rede habe ich gesagt dass die die mir wichtig sind meine Familie und meine Freunde bisher alle hinter mir stehen und ich bis jetzt noch keine negative Erfahrung gemacht habe. Ein Betriebsrats Kollegen Sascha sagte unter anderem das die, die es nicht verstehen wollen oder können, sie nie ein Freund von mir waren und es nicht wert sind und mir gestohlen bleiben könnten.
Sie boten mir Hilfe und Unterstützung an.
Ich bedanke mich bei allen dass sie es so gut aufgenommen hatten und war heilfroh das ich den Mut gefunden hatte es zu sagen.
Auf dem nach Hause Weg ging mir alles noch mal durch den Kopf, wieder
einen Schritt weiter in die Zukunft.


14.11.2019
Als Frau angezogen zum Psychiater


Am 14. habe ich wieder einen Termin beim Psychiater im Vorfeld habe ich mir überlegt, das ich an diesem Tag als Frau dort hingehen möchte. am Abend zuvor hat Jana meine Fingernägel lackiert und mir meine
Sachen zu Recht gelegt was ich anziehen möchte. Am Donnerstagmorgen bin ich dann aufgestanden und habe Meine Kleider angezogen ich hatte einen BH an in dem ich meine Prothesen hinein
machte. Nun zog ich meine Miederhose an die mein Geschlechtsteil weg Drückte so dass man es nicht sehen konnte darüber zog ich eine blaue Leggins und einen blauen Long Pullover mit großem Rollkragen an , darüber zog ich meine Stiefel mit circa 5 cm Absatz. Nun sog ich noch meine Perücke mit den langen Haaren auf, damit die Perücke richtig auf meinem Kopf hielt hatte ich mir am Tag zuvor noch
Klebe Bänder extra für ein Toupet gekauft Damit Sas die relativ fest auf meinem Kopf so dass sie nicht verrutschen konnte auch hatte ich mir am Tag zuvor noch eine Damenjacke gekauft die ich darüber Anzog. Jana gab mir noch eine Handtasche in die ich meine Sachen Hineintat, wohin hätte ich sonst mein Schlüssel mein Handy mein Taschentücher mein Geldbeutel und Geld hin tun sollen

Als Mann habe ich es da leichter gehabt!
Nun verabschiedete ich mich bei Jana , Stieg in mein Auto und fuhr los es war schon ein seltsames Gefühl das erste Mal in die Öffentlichkeit als Frau zu gehen aber mir war es egal ich wollte es durchziehen In Sankt Ingbert angekommen suchte ich mir ein Parkplatz und ging ins Gebäude auf dem
Parkplatz und auch im Gebäude begegneten mir mehrere Passanten die ich mit leiser Stimme „guten Morgen“ begrüßte. Ich musst du noch circa 10 Minuten vor der verschlossenen Tür der Praxis warten.
Ohne dass mich mein Mut verließ stand ich dies ohne Probleme durch. In dem Moment als die Praxis auf machte ging ich hinein, melde mich an.
Eine der Arzthelferin begrüßte mich mit „Guten Morgen Herr Rester“ aber schon wenige Sekunden später revidierte sie ihre Aussage und fragte „wie soll ich sie eigentlich ansprechen“ ich sagte ihr „dem Outfit entsprechen wenn ich als Frau gekleidet bin können Sie mich als Frau ansprechen wenn ich natürlich als Mann gekleidet bin, als man“. Ich warte im Wartezimmer darauf dass ich aufgerufen wurde in diesem Wartezimmer saß noch ein Ehepaar das mich musterte, was mir aber egal war nach ein paar Minuten hörte ich „Frau Rester bitte“ und ich wurde vom Psychologen begrüßt. Schon bei der Begrüßung bemerkte ich ein Lächeln im Seinem Gesicht.
Im Gespräch kam heraus das er erstaunt ist dass ich mich dazu entschlossen hatte, freiwillig den Alltags Test, die Erprobung als Frau durchzuführen obwohl ich das vor sechs Wochen bei einer vorangegangenen Sitzung eigentlich verneint hatte, ich hätte selbst vor sechs Wochen nicht daran geglaubt, dass ich so selbstbewusst als Frau auftreten könne , Nach der Sprechstunde machte ich noch bei der Arzthelferin einen neuen Termin, Der im Februar sein sollte inzwischen waren drei Arzthelferinnen da mit denen ich mich unterhielt und sie mir gratuliert wie selbstbewusst ich auftreten würde, ich wäre sehr viel offener wie ich bei den Sitzungen vorher. Sie gratulierten mir zu meinem Schritt.
Ich selbst muss sagen dass ich stolz auf mich bin dass ich das geschafft hatte.
Es war ein Tag, den ich glaube nie vergessen werde, an dem ich zum ersten Mal in der Öffentlichkeit als Frau auftrat.
Mein größter Wunsch ist, dass nun endlich die Hormonbehandlung Anfängt.
der Psychologe hat mir versprochen schnellstmöglich einen Arztbericht an die an Endokrinologen Frau Doktor Stamm zu schicken, damit sie mit der Behandlung anfangen können.

Aber er meinte auch dass ich langsam machen solle dass ich nichts überstürzen sollte und mir genau überlegen was die Hormone mit meinem Körper, bewirken Aber wie ich schon vorher schon mal geschrieben hatte, hatte ich ja ab gewägt die negativen und positiven Aspekte der Harmon Behandlung das die positiven die negativen überlagern d.h. ich will auf jeden Fall so schnell wie möglich mit damit anfangen.


13.11.2019
Heute Morgen als ich zur Arbeit fuhr, überlegte ich mir dass ich Anfangen möchte es meinen Arbeitskollegen zu sagen. Ich rief einer meiner Kollegen Heiko an wo er sei und verabrede mich zur Frühstückspause mit ihm.
Später trafen wir uns dann im Café in der Nähe, wo er arbeitet ich gab einen Kaffee aus und fing an zu sprechen ich fragte ihn ob er schon einmal was von Transgender oder Transsexual gehört habe er sagte ja und schaute mich an ich sagte dann das es mich betreffen dass ich transsexuell bin.
In kurzen Umrissen erzählte ich meine Geschichte warum ich es ihm persönlich auch sagen möchte war mein größtes Anliegen das meine Arbeitskollegen jetzt von Mir hörte und nicht von anderen erzählt bekäme. Er zeigte Verständnis dass es für ihn kein Problem sei und er es akzeptiert.
Auch sagte ich dass ich vorhabe am 4.12.2019 auf unsere Weihnachtsfeier in Damenkleidung zu erscheinen.


14.11.2019
Nachdem ich gestern ist Heiko erzählt hatte beschloss ich dass ich heute weiter machen möchte. ich rief einen weiteren Arbeitskollegen Silviu an und verabrede mich später auch wieder zur Pause zum Kaffee auch ihm erzählte ich meine Geschichte, auch er zeigte Verständnis und hätte damit kein Problem.
Und wieder einer mehr der es wusste der positiv darüber dachte. Später auf dem nach Hause Weg rief ich dann verschiedene Kollegen an Das waren Angelo und Timo. Angelo erstaunte mich wie offen er mit dem Thema umgeht er erzählt dass in seinem Freundeskreis der Transgender Schwule und Lesben hätte. Timo hat es auch positiv aufgenommen aber relativ kurz angebunden was ich nicht so richtig einschätzen konnte er bedankte sich dass ich ihm gesagt hatte und das war auch schon das Gespräch später erfuhr ich dann noch das er arbeitstechnisch stark im Stress gewesen wäre. Über Tag hatte unser Personalchefin Frau Spitzer bei mir angerufen leider habe ich es nicht direkt mitbekommen und hatte später dann versucht zurückzurufen was mir aber leider nicht gelang. Gegen Abend auf dem nach Hause Weg rief Frau Spitzer dann wieder an sie meinte wegen meines T-Zug acht Tage Sonderurlaub Rief sie an ich hatte schon zu früh hier den Antrag zugeschickt und später kam eine E-Mail wo drin stand das
eigentlich dieser Antrag an eine andere E-Mail-Adresse gesendet werden solle sie sagte mir dass sie nun diese Mail weitergeleitet hätte und ich mir keine Sorgen machen müssen dass er nicht mehr bearbeitet wurde.
Ich fragte sie ob sie über mich was gehört hätte?
Sie meinte vorsichtig „Ja“, Herr Hess unser Gebietsleiter hätte ihr schon darüber etwas erzählt sie erzählte mir das sie sich informiert hatte in Google wie sich das alles so verhält auch war sie unsicher mit der Ansprache mit Frau oder Herr Rester, Auch sie bewunderte meinem Mut diesen Schritt zu gehen, ich merkte dass sie viel aufgeschlossener und positiver mit mir sprach, ich hatte diese Frau bisher ganz anders erlebt.
Wir einigten uns darauf dass sie in Zukunft mich mit Frau Rester ansprechen und anschreibe.


15.11.2019
Heute Morgen hatte ich mit meinen Vorgesetzten Thomas telefoniert und ihm erzählt dass ich eine Kollegen schon aufgeklärt hätte, er wollte dann genau wissen wer es weiß und er hatte eine Liste angefertigt in der er Eintragen konnte wer es schon weiß. Er fragte mich was ist mit Mario und RAINER. Mario hatte ich dann später noch mal angerufen und ihm meine Geschichte erzählt auch er meinte es ist mein Leben und ich müsste wissen wie ich es leben möchte. er akzeptiert es und ich würde mich ja Charakterlich nicht verändern ich sei immer noch ich.


19.11.2019
Heute war ein ganz normaler Morgen wie jeder andere auch doch die Schmerzen in meiner Schulter plagt mich so stark dass ich keine Lust hatte heute mein BH mit dem Brustimplantaten anzuziehen auch die Perücke ließ ich heute sein. Warum, einfach nur wegen den Schmerzen hatte ich keine Lust dazu. Auf der Arbeit habe ich heute mehrere TÜV Abnahme an Aufzugsanlagen und ich war um 6:45 Uhr los so dass ich um 7:30 Uhr in Sankt Ingbert war ich bereite alles so weit vor das wenn der TÜV Mensch
kommt ihr gleich loslegen konnten was auch gut so war Ruckzuck hatten wir unsere TÜV Abnahme über den ganzen Tag erledigt.
Meine Arbeitskollegen Ralf hatte während der TÜV Abnahme angerufen er hätte gesagt bekommen er soll sich bei mir melden ich hätte ihm was zu sagen leider konnte ich das Gespräch nicht direkt annehmen so sagte Ich rufe nach der TÜV Abnahme bei ihm an und legt auf.
Der Kollege vom TÜV hatte es nun auch mitbekommen auch er zeigte volles Verständnis, ich war total verblüfft wie offen heute die Menschen sind hätte es nie für möglich gehalten dass so viele Menschen bei denen ich mich offenbarte es akzeptierten.
Da wir gut und schnell waren mit unserer Arbeit hatten wir schon um 1:00
Uhr unser Arbeitspensum für den ganzen Tag durch so dass ich im Internet schaute um meinen Wunsch den ich schon seit einer Woche hatte zu erfüllen ich suchte mir ein Piercing-Studio, ich fand eins in Sankt Ingbert das leider noch zu hatte so suchte ich weiter und fand in Scheid eins ich rief dort an fragt ob sie offen haben und ob ich vorbeikommen könnte. Er meinte ja komm doch vorbei kein Problem das nur grad mal 1,8 km waren von meinem jetzigen Standpunkt fuhr ich los. dort angekommen musste ich ein
Fragebogen ausfüllen wie bei einem Arzt alles möglich wollten die wissen was für Medikamente ich nehme und so weiter ob ich irgendwelche Allergien habe Krankheiten alles wollten Sie wissen.
Ich füllte alles gewissenhaft aus gab den Fragebogen ab und warte noch paar Minuten. Rief man mich Hallo Christian du bist dran, nun ging ich rein ein Freundlicher junger Mann begrüßt du mich schau dann noch meine Ohren desinfiziert sie zeigt mir was für was für Ohrringe er hinein machen würde , Ich konnte mir zwischen Gold und Silber aussuchen ich Wählte die Goldvariante während er mir die Ohrringe setzte erzählte ich ihm das ich Transgender sei, er reagiert es sehr positiv darauf erzählte dass er homosexuell sei und ein Freund von ihm sich auch zu dem Schritt wie ich bewogen habe, er gratulierte mir dass ich in meinem hohen Alter noch diesen Schritt tun werde und wünsche mir für mein Leben viel Glück
wenige Minuten später zeigte er mir meine Ohrringe im Spiegel. Nun bezahlt ich noch mit vollem stolz mit meinen neuen Ohrringen ging ich ins Auto und fuhr nach Hause. Wieder einen Schritt näher an meiner Weiblichkeit.
Auf dem nach Hause Weg rufe ich noch meinen Kollegen Ralf der mich am Morgen angerufen hat zurück, ich sagte er solle sich setzen denn was ich ihm zu erzählen hätte würde ihm bestimmt umhauen.


20.11.2019
Heute Morgen auf der Arbeit klingelt das Telefon die Arzthelferin meines Psychiaters war am Telefon.

Guten Morgen Frau Rester hörte ich, ich erwiderte guten Morgen dann hörte ich Frau Rester der Herr Doktor Hat den Bericht fertig gestellt, holen Sie ihn ab oder soll ich ihnen zusenden, ich bat Sie ihn mir per Post zusenden und bat sie auch meinem Endokrinologen Frau Doktor Stamm zusenden. Sie versprach mir dass sie ihn dorthin faxen würde, Ich bedanke mich und legte auf. Ein Freudenschrei Ging durch mich hindurch, ich rief dann gleich bei Frau Doktor Stamm an und vereinbarte einen Termin.
der am 9.12.2019 ist, dort, soll nun endlich meine heiß ersehnte Hormontherapie beginnen.


21.11.2019
Donnerstagmorgen für heute habe ich beschlossen das erste Mal in Frauenkleider also als Frau zur Arbeit zu gehen schon gestern hatte ich mir überlegt was ich anziehen soll da ich ja momentan noch nicht viel Auswahl habe habe ich mal wieder die blaue Leggins und ein blauer Longpulli mit
meinen Stiefel angezogen hab meine Perücke aufgeklebt ja gebürstet mein rosa einen Schal umgelegt und meine Jacke angezogen und fertig war mein Outfit für heute so bin ich dann ins Auto gestiegen und Richtung Saarbrücken gefahren. Ich muss sagen ich war stolz auf mich selbst das ich das nicht traute ich hab keine Minute bedenken dass ich einen Rückzieher machen würde oder sowas nein Gegenteil ich freue mich richtig drauf, im Büro angekommen waren schon zwei andere Kollegen da diese grüßt dich
freundlich mit Guten Morgen Oliver Schaut zu mir rüber und grüßt du auch guten Morgen nun begann ich mit meiner Arbeit schalte den Rechner ein und setzt du mich davor über den Tag kam einige meiner Kollegen ins Büro und sei nicht so die ein oder andere macht ein Wann Scherz über meine Haare oder allgemein was ich nicht schlimm von Gegenteil ich fand es toll. Immer wieder wurde mir gesagt die letzten Tage und auch heute das ich einen unheimlichen Mut hätte das durchzuziehen, ja ich selbst bin auch sehr stolz auf mich ich hätte niemals vor Wochen möglich gehalten nein eigentlich vor fünf Tagen noch nicht das ich Komplett als Frau auf die Straße oder auf die Arbeit gehen würde und jetzt saß ich hier vor meinem Schreibtisch als Dame. gestern hatte ich schon meine Signatur meiner eMail geändert da stand nun Christiane Rester Service Center Assistentin, Service Technikern und Betriebsrätin Service Center Saarbrücken.
Auch hatte ich mein Bild ausgetauscht mit einen von den Bilder wo ich schon die langen Haare hatte die Perücke natürlich. Nach Feierabend packe ich meine Sachen zusammen zog meine Jacke wieder an verabschiede mich und fuhr nach Hause. Der Tag verlief so schnell wie kein anderer Njemals zuvor das macht ihm ja Spaß und erfreue mich daran meine Arbeit ich hoffe das es so bleibt und nicht nur vorübergehend ist.

Nachdem ich zu Hause angekommen war Trank ich noch mit Juliana ein Kaffee und dann fuhren wir los ins Aldi zum Einkaufen, das war das erste Mal für mich als Frau einkaufen zu gehen das macht mir Spaß es, Ich beobachte die Leute wieso auf mich reagieren eigentlich konnte ich kein bemerken der abfällige Blicke mir Hinterherwurf nein eigentlich alles ganz normal wie immer dachte ich was ist seltsam fand ich dachte jeder würde mich anstarren den Kopf schütteln oderirgendwelche dumme Bemerkung loslassen. Aber nichts davon passiert weder im Aldi noch in DM Markt und anschließend auch noch im Penny markt es verlief alles ganz normal.
Morgen muss ich aber Arbeitskleidung tragen d.h. Dass ich mein BH mit meinen Brustprothesen tragen werde und meine Perücke ansonsten muss ich die von der Firma gestellten Arbeitskleidung tragen.
Der Arbeitstag verlief eigentlich ganz normal morgen mache ich eine Wartung dann fuhr ich ins Büro gegen zwölf verließ Büro und gegen eine Reparatur machen hast du die fertig hatte feuchte Michaela eine Freundin von meiner Tochter Deli Die eine Hagel Studio aufmachen will sie bat sich an mir meine Nägel zu machen den ganzen Morgen ging es durch den Kopf statt um 3:00 Uhr einen Termin ich freue mich richtig auf diesen Termin endlich habe ich Feierabend und ich fuhr zu Michaela, dort war noch
meine Tochter Deli sie auch ihre Fingernägel gemacht bekommen hat ich warte bis die fertig war da fing Michaela bei mir an. Das war ein tolles Gefühl endlich auch einmal die Fingernägel gemacht zu bekommen wie lange hatte ich mir das auch sehen jedes Mal machen zu lassen jetzt endlich
wurde es war Michael dachte die ganze Zeit weint ich wäre total verkrampft, lass locker meinte sie die tut mir die Hand weh nach etwa 2 Stunden war sie fertig meine Nägel Schauten toll aus zweite Teil begeistert davon sie liest die Länge meiner Nägel wie sie waren und trug Gel auf so dass sie nicht mehr so empfindlich waren gegen abbrechen und nun können Sie natürlich heraus wachsen bis ich die Länge die ich mir wünsche habe.
Frau zu sein wie hatte ich mir das gewünscht mein sehnlichster Wunsch und nun wurde dieser Wunsch endlich war ich höre immer das Lied von Kerstin Ott dass alles möglich ist man muss es nur wollen, ich muss sagen dass dieses Lied mir viel bedeutet was sagt mein Leben aus dass ich mich jahrelang versteckt hab meine Gefühle versteckt hab mich selbst versteckt habe und nun mit jedem Dem ich mich anvertrauen und erzählen was mit mir ist der volle Akzeptanz zeigt und mich gewundert für meinen Mut bin ich auf der einen Seite stolz auf der anderen Seite traurig, denn ich frage mich die ganze Zeit hätte ich das schon früher haben können hab ich zu lange gewartet, aber ich denke die Zeit ist jetzt reif dass das Umfeld ist besser akzeptiert sicher werde ich auch noch negative Erfahrung machen.

Doch bisher habe ich nur positive gemacht was mich natürlich sehr freut, ich schwebe auf einer Wolke ich hoffe dass dies lange anhält.

Heute kam ein Brief von der Krankenkasse mit dem erklärt wurde was ich alles tun und machen und aufbringen muss damit die Geschlechts angleichen der OP stattfinden könne, sie verlangen dass ich zwei Jahre lang als Frau Lebe bevor ich das durchziehen könnte gleichzeitig sagen Sie ich
muss den Antrag gestellt haben auf einen neuen Namen und die Geschlechtsanpassung, wiederum steht im Gesetz das die Geschlechtsanpassung erst vollzogen sein müsste damit der Name geändert
werden könnte und das Geschlecht eingetragen werden also lauter Widersprüche ich hoffe das ich das irgendwie auf die Reihe bekomme.
Gut ich muss sagen die OP ist nicht das wichtigste für mich, erst mal die Hormontherapie danach werde ich weiter sehen ich hoffe dass die Hormone ihre Arbeit tun und mein Körper und mein Gesicht etwas weiblicher gestalten, genauso hoffe ich dass die Körperbehaarung stark nachlässt, denn das ist das was mich am meisten stört.
Ich denke der nächste Schritt nach der Hormontherapie ist die Bart Entfernung was mir auch sehr am Herzen liegt und dann der Versuch meine Stimme etwas zu verändern, ob der Logopäde etwas bewirken kann oder ob ich eine OP durchführen lassen muss damit meine Stimme ein oder zwei Oktaven höher werden. Aber ich denke Eins nach dem andern.


Sontag morgen
Heute find der wöchentliche Rundspruch statt, ich hatte mit einen Text vorbereitet den ich über Funk vorlas, beim Vorlesen ging mit dabei auch Kurzzeitig meiner Stimme weg aber ich lass ihn komplett vor. Nun wussten es alle Funker die zuhörten also fast alle saarländischen Funkamateuren,
Nach dem lesen war ich erleichtert das es nun raus ist, nun beschloss ich noch den selben Text auf Facebook rein zu setzen. Ich setze auch ein neues Bild von mir ein, eins auf dem ich als Frau zu erkennen bin. Danach änderte ich noch meinen Namen auf Christiane
Hier der Text


Hallo ,
Ich muss euch was mitteilen, die meisten die mir am Herzen liegen habe ich bereits persönlich informiert, ich entschuldige mich Falls ich jemanden vergessen habe sollte! Die anderen werden es nun hier auf diesen weg erfahren.
Ich bin Transgender! (Auch Transident“ oder „transsexuell“). Ich lebe seit letzter Woche in der Öffentlichkeit als Frau!
Das ich im Falschen Körper lebe weis ich schon seit ich 5 Jahre alt bin, leider habe ich 50 Jahre gebraucht um mir dies einzugestehen und den Mut zu finden mich zu outen. Mit Hilfe von Juliana und meiner Familie war es für mich leichter diesen Weg zu gehen. Das heißt nicht das es leicht ist, mir
ist klar dass ich hier noch einige Hürden zu überwinden habe. Ich erwarte nicht von allen, dass sie es verstehen oder akzeptieren aber ich erwarte einfach nur Respekt.
Wenn ihr mehr wissen wollt oder Fragen habt, kontaktiert mich einfach.
Ich werde mich bemühen alle eure Fragen zu beantworten.
Eure Christiane

Meine Öffentliche Mitteilung


Es war eine Befreiung für mich ich hatte mich aus meinem Käfig befreit, Nun wusste es jeder der mich kennt! Natürlich stand darauf mein Handy nicht mehr still, nur positive Einträge konnte ich lesen. Freunde schreiben so dass es das normalste der Welt währe. viele lobten und sprachen ihre Bewunderung aus, dass ich den Mut hatte es Öffentlich zu sagen. . Ich muss sagen bei eine oder andere hatte ich
es nicht erwartet. „wir waren vorher Freunde und wir sind es immer noch „war da zu lesen bei ein paar Einträgen hatte ich Tränen in den Augen, Freunde tränen da ich solch eine Akzeptanz nicht erwartet hatte.
Am Abend schrieb ich dann noch den folgenden Text in Facebook

„Ich kann mich glücklich schätzen, so eine Familie und Freunde zu haben die hinter mir stehen mir den Rücken stärken mir helfen zu sein der ich bin. Ich bedanke mich bei euch das ihr für mich da seid das ihr hinter mir steht und zu mir hält. Als ich mein Coming Out begann, hätte ich niemals für möglich gehalten Dass so viele hinter mir stehen ich hatte mit viel mehr Ablehnung gerechnet. Und bin umso glücklicher dass es euch gibt ich kann
stolz sein so eine Familie und Freunde zu haben noch mal herzlichen Dank an euch alle.
eure Christiane“


25.11.2019
Reise nach Berlin steht an
Heute geht es nach Berlin morgen ist dort da BR Sitzung. Früh am Morgen bin ich aufgewacht und konnte nicht mehr schlafen , alles ging mir durch den Kopf, das erste Mal ALS Frau unter Wegs , was muss ich alles Mitnehmen , ich darf nicht vergessen was ziehe ich an…
ich stand auf und ging und Bad fing mich an zu waschen und rasieren, Man wäre ich froh wenn der Bart endlich weg währe. Aber egal da muss ich noch durch nach dem Bad zog ich mich an, graue Leggings BH, Brust Proteasen rein und einen grauen Pullover darüber einen roten Long Pullover nun noch die Perücke und ich war fertig gestylt meine Frauen Stiefel noch an und konnte los gehen , nach dem Frühstück fuhren wir noch ins Aldi einkaufen.
Es macht mir Spaß die andere Leute zu beobachten ob sie mich ansehen aber ich bemerkt eigentlich nur einen Mann der nach mir schaute aber auch nur kurz , alles gut dachte ich, mit gehobenem Kopf ging es an die Kasse , danach noch ins Kik ein paar Sachen einkaufen ich probierte zwei Hosen und noch einen Rock an die passten und wurden auch gekauft. Nun mussten wir wieder nachhause Jana musste noch essen kochen und ich um 13 Uhr los zum Bahnhof.
Nach dem Essen fuhr ich los, am Bahnhof angekommen ging ich zum Bahnsteig 4 und warte auf meinem Zug. Kurz darauf kann er und es ging los.
Ich muss sagen das ich sehr erfreut bin , das ich noch keine negativen Äußerungen gehört oder erlebt habe , während der Fahrt waren alle sehr freundlich zu mir auch auf dem Bahnhof in Berlin alles prima, nicht einer der dumm gemacht hatte , nun bin ich noch mit dem Taxi ins Hotel gefahren , im Hotel angekommen machte ich mir Gedanken , dort bin ich als Herr Christian Rester angemeldet, was werden die sagen. Mit einem mulmigen Gefühl bin ich an den Schalter und habe gesagt Firma Schindler Rester, er schaute in dem Rechner und meinte alles prima Frau Rester, Zimmer 613 .
Mir fiel ein Stein von Herzen. Erleichtert ging ich auf mein Zimmer.


26.11.2019
Fachausschuss


Eigentlich wollte ich ja erst als Mann dort hin und wollte es erst erzählen , aber da ich ja schon die ganze letzte Woche als Frau Leber entschied ich mich dazu auch heute als Frau zu gehen, ich wollte mich nicht mehr verstecken oder verkleiden , ich wollte ich sein. So zog ich mir meine blaue Leggings an darauf ein blaue Long Pullover noch meine Stiefel legte noch meine Kette um den Hals Perücke noch fest
gelebt und fertig.
So ging ich erst mal zum Frühstück , im Frühstück Sahl sah ich noch einen Kollegen aus meinem Betriebsratskollegium der mich anschaute aber mich nicht erkannte, ich sag guten Morgen nun schaute er mich an er erkannte meiner Stimme , ich hab dich nicht erkannt kam dann von ihm, alles gut
sagte ich und begrüßte Ihn mit einer Umarmung.

Wir frühstücken zusammen, danach fuhren wird zusammen in die Firma, er hatte einen anderen Ausschuss, und so trenten wir uns am Empfang in der Firma, ich musste noch ein paar Meter bis zu den richtigen Gebäude gehen unterwegs traf ich noch ein Kollege von dem Gesamtbetriebsrat der
mich als Mann kannte auch er erkannte mich auch erst als ich ihn begrüßte. Ich fragte ob er schon was gehört hatte , er sagt ja die Buschtrommel hatte schon was gemeldet, ich sagte alles gut ich hatte ja
gesagt das ich möchte dass es weitergesagt wird, dadurch wird es für mich leichter den Leuten es zu erzählen, er fand es gut das ich den Mut hätte das zu machen usw. nun ging ich dann langsam weiter zu Gebäude 14 Raum 160 vor dem Gebäude angekommen saßen zwei Kollegen die ich auch begrüßte beide
hatten schon was von mir gehört so war es schnell erklärt die beide meinten Hauptsache mir gehe es gut dabei. Oben im Besprechungsraum begrüßte ich den Ausschuss Sprecher Peter mit den Ich schon telefoniert hatte, schaute mich an und meinte wolltest du nicht anders kommen, ich erklärt ihm warum, das meinte er alles gut.
Zu Anfang der Sitzung Hat er mir das Wort gegeben. Ich erzählte von mir und das ich nun als Frau leben werde, alle bewunderten mein Mut, einer meinte das ich „Eier in der Hose Hätte „  es wurde ruhig im Raum eine Bedrückende stille, in diesem Moment antwortete ich mit „aber nicht mehr lange, alle fingen an zu lachen alles war gut das Eis war gebrochen. 

In den Pausen fragten einige wie ich mich fühlen würde, wann ich es das erste Mal merkte und viele andere fragen


1.12.2019
Erster Advent


Heute ist der erste Advent Sonntag, heute habe ich beschlossen ich mal wieder fein zu machen sogar eine blaue Strumpfhose an darauf einen Jeans Rock und einen Long Pulli an. Ich hatte mir aus eBay Kleinanzeigen drei Paar Stiefel ausgesucht und gekauft eine davon waren echt Lederstiefel mit
über 11 cm Absatz leider sitzen diese sehr eng und ich muss kämpfen dass ich überhaupt mit mein dicken warten diese Stiefel hinein, aber es Gelang mir und ich konnte auch einigermaßen drin laufen. So zog ich diese Stiefel dann an. Um und 13:30 Uhr hatten wir uns mit unseren Kindern verabredet dass wir zusammen essen gehen. Zur Eichenbachermühle in Pirmasens winseln sollte es gehen ich zog meine Jacke darüber und wir fuhren los. Zuerst von mir zu unseren Kindern nach Hause da ich noch ihr
Auto hatte und sie Mainz musst du dies ja noch tauschen. Ich stell den Bus ab muss den Berg hinauf laufen in meinen hohen Absätzen war’s eigentlich ganz gut gehen, meine Tochter schaut mich an und meinte die sind ja mal cool. Nun stehen wir wieder in die Autos diesmal in meinem eigenen Wagen
und fuhr los. An der Eichelbacher Mühle angekommen. Stieg ich stolz aus und lief elegant auf meinen Stöckelschuhen in das Restaurant, ich konnte es kaum glauben dass ich so gestylt in der Öffentlichkeit voller Mut und ohne Angst diskriminiert zu werden lief. Das macht mir richtig Spaß es macht

mir richtig Spaß mit diesem tollen Schuhen zu laufen leider durch das sie sehr eng waren fing mein Fuß also Schmerzen. Aber ich will durch bist du mit dem Essen fertig waren und wir uns verabschieden und unsere Kinder nach Hause fuhren. Da Yana und ich noch etwas vor hatten nämlich zu Freunden zu fahren entschied ich mich aber die hohen Stiefel auszuziehen, da mir meine Füße inzwischen stark schmerzten, was logisch war ich war ja nicht dran gewöhnt an so hohe Absätze. Und ich zog meine anderen Stiefel
die nur 4 cm Absatz hatten an, in den fühlte ich mich als wenn ich barfuß laufen würde nun fuhren wir nach Ramstein Miesenbach zu unseren Freunden und verbrachten den Abend fröhlich miteinander. Susi und Hartmut und so Freunde akzeptiert mich voll Hartmut Umarmte mich sogar beim Verabschieden wie es normalerweise immer nur mit den Frauen macht, ach so ich bin jetzt auch eine Frau. Ich war ein bisschen stolz darauf akzeptiert zu werden als Frau.


9.12.2019

Zum Endokrinologe

Endlich ist der 9 Heute geht es zum Endokrinologe, die Hormon Therapie soll losgehen.
Nun sitze ich total aufgeregt im Wartezimmer und warte das ich aufgerufen werde, alle möglichen Gedanken gehen Durch den Kopf. Nach einer Weile höre ich Frau Rester bitte, ich wurde von der Ärztin Aufgefordert mit ihr in ihr Zimmer zu gehen nach einem kurzen Gespräch Aufklärung der
Risiken und mein allgemein Zustand bekam ich dann endlich mein Rezept.
Ich fuhr danach wieder arbeiten. Nach Feierabend fuhr ich in die Apotheke im unserem Ort wo ich das Rezept abgab, leider waren die Tabletten nicht vorrätig, so bekam ich diese erst am nächsten Tag.
Nun konnte ich es kaum erwarten endlich nach Hause zu kommen und die Medikamente zu nehmen doch dann las ich das ich sie eigentlich morgens nehmen sollte was ich dann auch Tat,
am Morgen des 11.12.2019 nahm ich zum ersten Mal meine Hormon Blocker, das Östrogen Gel hatte ich ja gleich bekommen und hatte es schon am Abend des 9.12 das erste Mal genommen.

1.2.2020

Lady Night

Meine Tochter hate mich gefragt ob ich Lust hätte mir auf die Lady Night vom KVZ zu gehen, ja warum nicht macht bestimmt Spaß dachte ich mir. So sagte ich zu , ein paar Tage später erfuhr ich das es ein Problem geben würde da ich ja noch nicht richtig Frau sei und Es sein könnte das Man mich nicht reinlässt , da ja nur Frauen zugelassen seien und keine Männer in Verkleidung und die mich so sehen können, um das ganze sicher zu machen hatte ich eine E-Mail an den Vorstand des KVZ geschrieben in dem ich ganz offen erklärt habe wer und was ich bin und um zu oder Absage gebeten ,

Brief an den Vorstand des KVZ

Hallo lieber Vorstand vom KVZ, Ich würde gerne am der Ladies-Night

Teilnehmen, meine Tochter und Enkel sind bei euch im Verein. Nun zu mir ich bin Transgender und lebe seit 5 Wochen als Frau, ich befinde mich in der Transition von Mann zu Frau unter ärztlicher Betreuung, meine Namensänderung und Geschlechts Zuordnung habe ich bereits beantragt , dies dauert aber bis zu 18 Monate bis dies durchgeführt wird. Das bedeutet, in meinem Ausweis bin ich noch männlich ausgeben. Meine Tochter hat mir mitgeteilt das Männer die als Frauen gekleidet sind bei der Lady Night nicht eingelassen werden! wie sieht das bei transgender aus? Ich würde mich freuen von euch eine Antwort erhalten würde

Liebe Grüße Christiane Rester

Die Antwort war toll und freute mich,

Hallo Christiane,

Als erste möchte ich mich entschuldigen, wenn bei der Erklärung was falsch rüber gekommen ist. Ich habe mit deiner Tochter gesprochen. Es ist richtig dass auf der Ladies Night keine Männer im Publikum sitzen dürfen, denn die sollen uns bedienen und belustigen. Da du als Frau lebst, verkleidest du dich ja nicht für die Ladies Night als Frau und bist somit ein Willkommener Gast.  Da es im Vorverkauf keinen Karten mehr, am gleichen Tisch gibt, an dem deine Tochter sitzt und ich spontan eine übrig habe, bekommst du diese Karte und kannst somit bei Adelina am Tisch sitzen

Närrische Grüße  Kerstin vom KVZ

Nun war es nun soweit , das Moto war , „fertig fürs Bett“ also im Nachthemd oder Schlafanzug , so hatte ich mir extra ein rotes Nachthemd gekauft und darunter hatte ich eine Weise Leggings an in die Haare habe ich mir , bzw. meine Tochter aus Alu Folie Lockenwickler hinein gedreht , es sah super aus

So sind wir dann los Jana, Deli und ich,

Angekommen an der Halle haben wir gleich einen Parkplatz gefunden , wie Mussten noch ein paar Minuten warten da es noch nicht 19 Uhr für den Einlass war, doch dann ging die Tür auf und wir durften rein , zuerst an die Garderobe, Jacken aus und die Schuhe gegen die Hausschuhe getauscht , in diesem Moment kam Heike die Vorsitzende vom KVZ und meinte das ich gut aussehen würde und das Ich nicht auffallen würde , aber sie fragte mich ob sie zu allen was sagen Solle und Ich meinte  das ich damit  keine Problem habe, die versuchte noch sich ein paar Infos zu merken , wie transgender von Mann zu Frau und Transition. Nun gingen wir rein, wir suchten unsere Plätze und machten es uns gemütlich, da meine Stimme nicht zu meinem Erscheinung Bild passt, bemerkte ich das an dem. Nachbartischen das Getuschel über mich losging mit Bösen blicken, sie vermuteten wahrscheinlich, eine. Verkleideten Mann in mir, nun ja.

Kurzdarauf ging es los mit dem Programm, Heike begrüßet alle und die ersten Auftritte liefen, ich dachte sie hätte es sich anders überlegt, es doch nicht zu sagen.

Nach etwa 15 Minuten fing Heike nochmal an und begrüße ein paar Gäste, nun fing sie an zu sagen dass sie vor einiger Zeit eine Mail bekommen hätte und sie diese so berührt hatte wie offen dieser Brief war

Nun erzählte sie von dem gleichgeschlechtige. Prinzenpaar das nicht zugelassen wurde,

umso mehr freute sie sich das nun Hier unterer uns jemand ist der Vorher ein Mann war und nun in der tranz.. sowieso befindet , Heike bekam das Wort nicht zusammen und fragte mich wie dies nochmal Heißen würde ich rief ihr Transition zu auch andere Frauen riefen es ihr auch zu,

Nun begrüßte sie mich und das sie es toll fände und meinen Mut bewundere, jetzt als Frau zu leben.

Jana stand auf zog mich auch hoch und umarmte mich. sie hatte Tränen in den Augen, der ganze Saal applaudierte mir zu ich war total begriffen wie toll ich angenommen wurde, ich hatte Gänsehaut und sagt leise danke.

Nun lief der Abend ganz toll einige lächelten mich lieb an

Gegen 2 Uhr waren wir dann zuhause.

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